Konditoren produzieren wieder fleißig Lienzer Lebzelt
Werner Gruber, Ernst Joast und Peter Lusser von der Konditorei Glanzl haben schon begonnen, verstärkt die auf einem uralten Rezept basierende Köstlichkeit zu backen.
Der Lienzer Lebzelt 1644 ist der kulinarische Botschafter der Sonnenstadt Lienz – vor allem in der Advent- und Weihnachtszeit. Werner Gruber von der Bäckerei Gruber, Ernst Joast von der Bäckerei Joast und Peter Lusser von der Konditorei Glanzl sind schon jetzt fleißig beim Rühren, Kneten und Backen, damit es in der Vorweihnachtszeit wieder genügend Lienzer Lebzelt zum genüsslichen Verzehr oder als Mitbringsel aus der Osttiroler Bezirkshauptstadt gibt.
In 20 Arbeitsschritten wird der Lebkuchen hergestellt, nach rund vier Stunden ist die süße Köstlichkeit fertig. Das Besondere am Lienzer Lebzelt 1644 ist die jahrhundertealte Rezeptur, der echte Bienenhonig und die Preiselbeeren aus Osttirol. Damit sämtliche Geschmacksnerven angeregt werden, wird der Lebzelt mit einer erlesenen Gewürzmischung aus Zimt, Nelken, Koriander, Muskatnuss, Anis, Ingwer und Fenchel veredelt.
Gekrönt wird das Produkt mit einer Schicht aus Marzipan. Der Lienzer Lebzelt ist ein traditionelles „Gebildebrot“, er wird mit einem vorgegebenen Holzmodel aus dem Jahr 1944 verziert. Auf der Form ist das beliebte weihnachtliche Motiv der Anbetung des Jesu-Kindes durch die Heiligen Drei Könige abgebildet.
Erhältlich ist der Lienzer Lebzelt, der 2006 seine Renaissance feierte, das ganze Jahr über in der Konditorei „City Cafe Glanzl“ am Hauptplatz sowie in allen Filialen der „Bäckerei Gruber“ und der „Bäckerei Konditorei Joast“. Auch am Lienzer Stadtmarkt und Adventmarkt ist der „kulinarische Botschafter aus der Sonnenstadt“ in den Varianten klein um 12,90 Euro, groß um 19,90 Euro und Konfekt um 5,90 Euro erhältlich. Die Haltbarkeit liegt bei vier Monaten.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Stadt Lienz/Tschurtschenthaler






