Klassenerhalt trotz langer Verletztenliste als Ziel
Auf einen schwierigen Herbst steuert Rapid Lienz zu: Nach dem Meistertitel in der Unterliga West hofft man trotz Verletzungspech, den Klassenerhalt in der Kärntner Liga zu schaffen.
„Wir befinden uns derzeit aufgrund des eher unüblichen Verletzungspechs in einer schwierigen Situation. Fünf, nur sehr schwer zu ersetzende Spieler – Sven Lovric, Christoph Korber, Mario Steiner, Markus Köfele und Markus Ebner – werden als Langzeitverletzte erst im Frühjahr 2016 wieder zur Kampfmannschaft stoßen“, berichtete Müller. Zwei weitere Spieler sollten hingegen bis zum 1. Spiel in der Kärntner Liga wieder fit sein. Mit jungen Neuverpflichtungen, v.a. aus dem Oberkärntner Raum, wolle man alles daran setzen, den Klassenerhalt zu schaffen. „Aber es könnte knapp werden!“, meinte der Obmann.
Auf teure Zukäufe verzichtet der Verein bewusst, gemeinsam mit dem neuen Trainer Bernhard Zojer, vorher beim SV Dobernik Tristach tätig, wolle man mit den jungen einheimischen Talenten arbeiten. Den Unterbau des Sportvereins der Sonnenstadt Lienz bilden in der Saison 2015/2016 erstmals eine zweite Mannschaft (2. Klasse A) und acht Kinder- und Jugendteams. Sektionsleiter Herbert Fürhapter hat den Verein verlassen, seine Aufgaben übernimmt Thomas Fian. An das Lienzer Publikum appellierte Robert Müller, den jungen Spielern eine Chance zu geben. „Wir ersuchen um Fairness und Verständnis, wenn Fehler passieren.“
Bis Ende September hofft man von Vereinsseite schließlich auf die Umsetzung der neuen Tribüne und eines ligatauglichen Flutlichtes. „Dies liegt aber an der Stadtgemeinde Lienz“, so Robert Müller abschließend.
Für Osttirol heute war Harald Kraner bei der Pressekonferenz im Dolomitenstadion mit dabei.
Text: Sportredaktion, Foto: www.osttirol-heute.at
