80 Jahre Motorsport am Großglockner
Über 115 Starterteams und Klassiker-Fahrzeuge werden zum Jubiläums-Revival vom 24. bis 26.9.2015 auf der Großglockner Hochalpenstraße erwartet.
Am 3. August 1935 wurde die Großglockner Hochalpenstraße eröffnet. Schon am 4. August, nur einen Tag später, nahmen zum ersten Mal Rennfahrzeuge mit internationalen Starterteams die neue Pass-Straße in Angriff. Drei Mal gingen die Rennen am Glockner vor dem II. Weltkrieg über die Bühne. 2012 gelang es, die alten Bilder des „hochkarätigen Motorsportes am Berg“ wiederzubeleben. Seitdem findet alljährlich der „Großglockner Grand Prix“ statt.
Im Jubiläumsjahr der Alpenstraße wird das Treffen der alten Rennwagen ein besonders seltenes Bild zeigen: 115 internationale Teams werden teilnehmen, gefahren wird im Regularity-Modus auf Genauigkeit, nicht auf Geschwindigkeit. Aus sieben Nationen (Schweiz, England, Niederlande, Italien, Belgien, Deutschland, Österreich) kommen die Fahrer, die seltene Fahrzeuge im Millionenwert (darunter Marken wie Bugatti, Bentley, Jaguar, Porsche, Mercedes-Benz, Lagonda, BMW) über die 15 Kilometer lange Bergstrecke von der Kassenstelle in Ferleiten bis zum Fuscher Törl hinauf pilotieren werden. Viele Fahrzeuge stammen aus der Zeit vor 1939, fünf Oldtimer waren sogar bei den damaligen Rennen dabei. Zu den herausragenden Highlights des 7. Internationalen Großglockner Grand Prix 2015 zählt die „Neumann Neander Fahrmaschine“ aus dem Jahr 1939, die weltweit das einzig erhaltene Exemplar darstellt.
Der Internationale Großglockner Grand Prix soll, so die Veranstalter, unvergleichlichen Motorsport in die Region bringen. Seltene Top-Klassiker-Oldtimer werden in einer noch nie dagewesenen Mischung und Vielfalt zu sehen sein. Gestartet wird der Grand Prix nach dem Checkin-Tag am Donnerstag in Fusch a.d.G., am Freitag, 25. September, ab 15.30 Uhr an der Kassenstelle in Ferleiten. Am Samstag, 26. September, geht es um 9.00 Uhr zum nächsten Lauf und um 16.00 Uhr zum letzten Lauf in der Wertung um den „Großen Preis von Österreich“.
Text: Redaktion, Fotos: GROHAG
