Triathleten schlugen sich bei EM in Kitzbühel wacker

Einer der Höhepunkte der Saison war für die Osttiroler Triathleten die Europameisterschaft vom 19. bis 22. Juni 2014 in Kitzbühel – gute Leistungen trotz widriger Bedingungen.

Mehr als 2 000 Sportlerinnen und Sportler waren bei der Triathlon-Europameisterschaft in Kitzbühel am Start und kämpften in unterschiedlichen Bewerben und Altersgruppen um die Medaillen. Auch die Athletinnen und Athleten des RC Figaro Sparkasse Lienz traten an. Ausgerechnet beim Elitebewerb der Damen über die Olympische Distanz (1 500 m Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) am Freitag öffnete der Himmel über Kitzbühel seinen Schleusen, und Theresa Moser musste ihr Rennen bei Kälte und strömendem Regen in Angriff nehmen. Aufgrund der grenzwertigen Bedingungen erreichte nur etwa die Hälfte der Starterinnen das Ziel. Theresa Moser kämpfte tapfer bis zum Ende, musste aber wegen Unterkühlung medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Einen versöhnlichen Abschluss gab es für Moser beim Staffelbewerb am Sonntag. Sie erreichte mit dem Team Austria den achten Platz.

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v.l.n.r.: Marie und Sophie Oberhammer, Marit Franz, Tanja Oberegger, Lea Amort

Ebenfalls am Freitag waren Chanette Rog, Klara Fuchs und Michael Singer beim Agegroup-Bewerb über die Sprintdistanz (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) im Einsatz. Sie hatten ebenfalls unter der Kälte zu leiden. Michael Singer schaffte trotzdem den 4. Platz, Chanette Rog erreichte Rang 9. Beim Kampf um die Tiroler Schülertitel holten Jonas Hauser und Lea Amort jeweils die Bronzemedaille, auch Sophie und Marie Oberhammer, Leonie Hauser, Marit Franz, Samuel Müllmann, Christian Glanzer sowie Svenja und Philip Sinn zeigten mit guten Leistungen in den jeweiligen Kategorien auf.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Fuchs

23. Juni 2014 um