Hillclimber kämpften um jeden Zentimeter

Über 70 große und kleine Motocross- und Trial-Spezialisten starteten am 28. September beim Hillclimbing-Rennen des Hobby Cross Club Irschen auf der „Lanzinga Leitn“.

Hillclimbing ist eine aus den USA stammende Motorradsportart, bei der es darum geht, mit dem Motorrad einen steilen Berg oder Hang zu bezwingen – oft sind spektakuläre Hindernisse im weichen, harten oder auch nassen und schlammigen Gelände zu überwinden. Der Hobby Cross Club Irschen (HCCI) veranstaltete am Samstag, 28. September 2013, wieder ein Hillclimbing-Rennen auf der „Lanzinga Leitn“ in Irschen. 2009 wurde der Verein gegründet, und das erste Rennen war bereits ein einschlagender Erfolg. „Wir wollten bei der Premiere im Jahre 2009 eine eher kleine Veranstaltung nur für Irschner machen, aber es nahmen bereits 50 Fahrer teil, und es kamen über tausend Zuschauer. Das zweite Rennen wurde 2011 als Hillclimbing-Rennen ausgetragen. Alle zwei Jahre will unser Club nun ein solches Rennen in der Schottergrube organisieren“, so Obmann Gerhard Mayer.

Beim diesjährigen Rennen starteten über 60 Erwachsene in der allgemeinen Motocross-Klasse, sieben Trial-Fahrer, neun Kinder und zwei Fahrer bezwangen das steile Gelände mit umgebauten Maschinen in der Spezialklasse. Der Matreier Martin Ortner kam in der Motocross-Klasse am weitesten und entschied diese Klasse für sich. Den zweiten Platz erkämpfte sich Markus Ortner, ebenfalls aus Matrei. Manuel Moser aus Iselsberg-Stronach sicherte sich in dieser Klasse die Bronzemedaille.

Auch die Trial-Klasse dominierten die Motorrad-Freaks aus Osttirol, die ersten drei Plätze sicherten sich Dölsacher. Peter Maier siegte vor Erich Lassnig und Martin Steiner. In der Kinder-Klasse gewann Lokalmatador Julian Hecher vor Thomas Hecher (ebenfalls aus Irschen) und Fabio Schreier aus Iselsberg. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde bei der Aftershow Party ordentlich abgefeiert.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: © Osttirol heute, Philipp Stefan

 

01. Oktober 2013 um