Stadt Lienz erhöht Anteil an Bergbahnen AG
Die Stadt Lienz zeichnet weitere Aktien der Lienzer Bergbahnen AG im Wert von 120.000 Euro. Der Anteil der Stadt an der Gesellschaft erhöht sich damit auf rund 42,3 Prozent. In der GR-Sitzung vom 18. April 2013 hat die Stadt Lienz beschlossen, sich an der Erweiterung und Modernisierung der Beschneiung im Skigebiet Zettersfeld inklusive Speicherteich Lackenboden mit einem Betrag von 1 Mio. Euro zu beteiligen und dafür Aktien der Lienzer Bergbahnen AG zu zeichnen. Insgesamt werden für das Projekt 4 Mio. Euro aufgewendet. 1,5 Mio. Euro zahlt der Tourismusverband Osttirol (TVBO), 1,4 Mio. schüttet das Land Tirol als Förderungsmittel aus, und 100.000 Euro steuert die Lienzer Bergbahnen AG selbst bei.
Aufgrund der günstigen Wetterlage schreiten die Bauarbeiten zügig voran.
„Die Förderungsmittel des Landes teilen sich in 200.000 Euro De-minimis-Förderung, 600.000 Regionalisierungsmittel und 600.000 GAF-Mittel der beteiligten Talbodengemeinden auf“, erklärte Bgm. DI Elisabeth Blanik bei der jüngsten GR-Sitzung am Mittwoch, 17. Juli 2013. Der Anteil der Stadt Lienz an den ausgeschütteten GAF (Gemeindeausgleichsfonds)-Mitteln beträgt 120.000 Euro. Unter Punkt 1. bei den Finanzangelegenheiten wurde bei der Sitzung über eine Erhöhung des Kapitalanteiles der Stadt Lienz an der Lienzer Bergbahnen AG beraten. Unter diesem Tagesordnungspunkt zu Diskussionen kam es bei der Sitzung jedoch nicht. „Sollten wir alle Genehmigungen für die neuerliche Aktienzeichnung bekommen, werden wir die Angelegenheit über den außerordentlichen Haushalt abwickeln“, so Blanik. Alle 21 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte stimmten für die Kapitalerhöhung bzw. Aktienzeichnung. Der Anteil der Stadt Lienz an der Lienzer Bergbahnen AG beträgt nach der Abwicklung dieser neuerlichen Aktienzeichnung rund 42,3%, der TVBO hält 50,3%, ca. 7,4% des Grundkapitals befinden sich in Streubesitz.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Journal/L. Sulzenbacher
