Osttiroler Lehrlinge für Spitzenleistungen bei Lehrlingswettbewerben gefeiert
Im feierlichen Rahmen wurden am Donnerstag, 22. Oktober, insgesamt 54 Lehrlinge im Festsaal des Gymnasiums Lienz für ihre herausragenden Leistungen bei den Lehrlingswettbewerben „TyrolSkills” geehrt.
Gleich 13 Landessieger:innen, zwölf zweite Plätze, neun dritte Plätze sowie 18 Träger:innen des Goldenen Leistungsabzeichens durften sich über Auszeichnungen in Form von Trophäen, Urkunden und Bildungsgutscheinen freuen. Über 200 Gäste – darunter die erfolgreichen Lehrlinge, ihre Familien, Ausbildner:innen sowie Vertreter:innen aus Wirtschaft und Politik – nahmen an der Veranstaltung teil.
„Diese Erfolge sind ein eindrucksvoller Beweis für die Qualität der dualen Ausbildung in Osttirol. Mein besonderer Dank gilt auch den Lehrbetrieben und Fachberufsschulen, die mit viel Engagement und Kompetenz die Fachkräfte von morgen begleiten“, so Wirtschaftskammer-Bezirksobfrau Michaela Hysek-Unterweger in ihrer Ansprache.
Ein Blick auf die aktuellen Zahlen unterstreicht die Bedeutung der Lehrlingsausbildung im Bezirk: Mit Stand Ende September 2026 bilden 254 Lehrbetriebe insgesamt 706 Lehrlinge aus – in 77 verschiedenen Lehrberufen sowie in mehreren Berufskombinationen.
Die drei gefragtesten Lehrberufe bei den Mädchen im Bezirk Lienz sind Einzelhandelskauffrau, Friseurin (Stylistin) und Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin. Bei den Burschen haben die Lehrberufe Kraftfahrzeugtechniker, Metalltechniker sowie Elektrotechniker die Nase vorn.
„Ein abgeschlossener Lehrberuf ist heute mehr denn je ein solides Fundament für eine erfolgreiche berufliche Zukunft – mit vielfältigen Entwicklungschancen und hoher Arbeitsplatzsicherheit. Jetzt gilt es, die jungen Fachkräfte im Bezirk zu halten“, erklärte die Bezirksobfrau.
Mit einer Arbeitslosenquote von nur 1,9 % (Stand August 2026) verzeichnet Osttirol einen historisch niedrigen Wert. Gleichzeitig übersteigt das Angebot an Ausbildungsplätzen klar die Nachfrage: 15 Lehrstellensuchenden stehen derzeit 134 offene Lehrstellen gegenüber – ein deutliches Signal für die Attraktivität und Stabilität des regionalen Arbeitsmarkts.
Text: Redaktion, Foto: Brunner Images



