Zwölf neue Junior-Rangerinnen und Junior-Ranger im Nationalpark Hohe Tauern Tirol
Die faszinierende Natur- und Kulturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern in Osttirol war Ende Juli das „Klassenzimmer“ und zugleich der „Arbeitsplatz“ von zwölf Junior-Rangerinnen und Junior-Rangern.
Für zehn Tage tauchten die naturbegeisterten Jugendlichen in die faszinierende Welt der Nationalparkranger ein, lernten die vielfältigen Aufgaben im Schutzgebiet kennen und sammelten unvergessliche Eindrücke in den Bergen.
Die zwölf Jugendlichen aus Österreich im Alter von 12 bis 14 Jahren erhielten einen praxisnahen Einblick in den Berufsalltag der Nationalparkranger und erkundeten die einzigartige Kultur- und Naturlandschaft des Nationalparks Hohe Tauern. Die Junior-Ranger-Ausbildung vermittelt grundlegendes Wissen über den größten Nationalpark der Alpen und zeigt, wie vielseitig die Arbeit im Schutzgebiet ist.
Auf dem „Lehrplan“ standen Themen wie Flora und Fauna, Geologie und Glaziologie ebenso wie Orientierung, Wetterkunde und alpine Gefahren. Neben dem theoretischen Wissen lag der Fokus vor allem auf dem Erleben in der Natur: Bei Exkursionen beobachteten die Jugendlichen Tiere und Pflanzen in ihrem typischen Lebensraum, erforschten die Bäche und lernten Besonderheiten der alpinen Natur kennen.
Die Ausbildung forderte nicht nur Köpfchen, sondern auch Kondition: Zehn Ausbildungstage, rund 85 Kilometer zu Fuß und etwa 4.500 Höhenmeter im Aufstieg meisterten die jungen Ranger mit Bravour. Wanderungen von der Essener-Rostocker-Hütte über das Türmljoch zur Johannishütte, entlang des Gletscherwegs Innergschlöss bis zur Gletscherzunge und durch das Umbaltal mit den beeindruckenden Steilstufen der Isel zählten zu den Höhepunkten.
Dass die Junior-Ranger während der Ausbildung viel gelernt hatten, bewiesen sie mit selbst zusammengestellten Präsentationen zu Steinbock, Apollofalter und Großglockner. Mit Begeisterung stellten sie ihr Wissen unter Beweis und zeigten ihre Verbundenheit zum Schutzgebiet. Am Ende nahmen die Nachwuchs-Ranger nicht nur wertvolles Wissen über die Naturschätze des Nationalparks, sondern auch neue Freundschaften und unvergessliche Naturerlebnisse mit nach Hause.
Text: Redaktion, Foto: NPHT
