Fitstore24 Zanier: Starkes Wachstum durch ein starkes Team
Durch den E-Commerce Aufwärtstrend im Rahmen der Corona-Krise hatten auch die Mitarbeiter von Fitstore24, Österreichs größtem Bike- und Fitness-Onlinehändler, alle Hände voll zu tun.
Gleichzeitig musste sich das Unternehmen mit Hauptsitz in Osttirol Lieferengpässen bei Herstellern, Verzögerungen bei Logistikpartnern und den allgemeinen Herausforderungen durch die Pandemie stellen. Trotzdem ist dem Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren ein starkes Wachstum gelungen.
Ein Teil des Fitstore24 Headquarters mit Flagshipstore in Nußdorf-Debant
Vorreiter im Onlinegeschäft
Die Fitstore24 GmbH startete mit ihrem Webshop in den späten 90ern, zählt also zu den E-Commerce Vorreitern der Sportartikelbranche. Mittlerweile ist das Unternehmen mit Hauptsitz in Nußdorf-Debant der größte Bike- und Fitness-Onlinehändler Österreichs und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von 35 Mio. Euro. Die früh entwickelte digitale Kompetenz machte sich besonders in den letzten beiden Jahren der Covid-Krise bezahlt. „Möglich war die exponentielle Steigerung des Onlinegeschäftes nur durch das Fitstore24 Team“, so Gründer und Geschäftsführer Werner Zanier. „Unser Team leistete in der Corona-Krise Außerordentliches. Wir hatten in unserem Onlineshop an starken Tagen bis zu 6.000 Besucher. Die enorme Nachfrage war für unsere Mitarbeiter eine große Belastung, die sie exzellent gemeistert haben.“

Es gibt vielfältige Job-Profile bei Fitstore24, dazu viel Raum für Fitness, Entfaltung, Gemeinsamkeiten und eine Bar.
Neben dem Druck der erhöhten Nachfrage musste das Fitstore24 Team mit wöchentlich wechselnden Vorschriften, der Schließung der beiden stationären Geschäfte in Nußdorf-Debant und Wien, der Trennung von gut eingespielten Teams, Homeoffice und dem Verzicht auf gemeinsame Unternehmungen zurechtkommen. Werner Zanier zahlte seinen Mitarbeiter*innen in Nußdorf-Debant deshalb im Dezember 2021 insgesamt 100.000 Euro als zusätzlichen Bonus aus. Prämien hatte Fitstore24 schon zuvor ausbezahlt, in 2020 und 2021 diese Boni als steuerfreie Corona-Prämie erhöht. „Alle unsere Mitarbeiter*innen werden von uns angehalten und unterstützt, sich im Unternehmen weiterzuentwickeln. Mit den Dienstjahren steigt nicht nur das Gehalt, sondern auch der Bonus. Ich denke aber, dass Gehalt nicht das einzige Asset eines Arbeitgebers sein kann“, so der Unternehmer.

Modernes Ambiente
Die Firmenzentrale in Osttirol wurde Ende 2021 einem modernen Umbau unterzogen. Dabei wurde nicht nur die Lagerkapazität auf 4.000 m² erhöht, im Fokus standen auch Arbeitsumfeld und Arbeitsklima. Dem Sport des Teams wurde schon immer genügend Raum zugestanden: Ein Fitness-Center im Haus, der kostenlose Zugang zu Fitness-Centern vor Ort oder gemeinsame Bike-Touren in den nahen Bergen zählen bei Fitstore24 zum Standard. Nun gibt es neben großzügigen, luftigen Großraumbüros, Besprechungsnischen und Meeting-Räumen auch eine Betriebsküche für die Mittagspause, eine einladende Bar und frisches Bier vom Fass für den Feierabend. Mit dem Flächenzuwachs ist Fitstore24 in der Lage, in den nächsten Jahren bis zu 30 zusätzliche Mitarbeiter allein in Osttirol zu beschäftigen.
Zukunftsweisende Berufsbilder
Als einer der ersten Betriebe in Österreich bildet Fitstore24 E-Commerce-Kaufleute und Fahrradmechatroniker im Lehrberuf aus. Aktuell arbeiten an den Standorten Nußdorf-Debant und Wien in Summe 104 Angestellte.
Text: Andrea Zanier, Fotos: Studio 20four


