Makkon GmbH: Matreier Innovationsbetrieb setzt Maßstäbe
Sondermaschinen für die Stahl- und Holzindustrie, Handhabungsgeräte und Automatisierungen für die Härteprüfung sind die Kernkompetenz der Makkon GmbH.
Das Unternehmen mit Sitz in Matrei i.O. hat in den letzten Jahren einen steilen Aufschwung genommen. Derzeit wird das Firmengebäude im Ortsteil Seblas um einen großzügigen Hallenanbau erweitert. 2001 gegründet und 2011 zu einer GmbH umgewandelt, war die Firma, wie Inhaber und Geschäftsführer Ing. Markus Köll sagt, bis 2014 als reines Dienstleistungsunternehmen im Bereich Konstruktions- und Projektplanung tätig. „Wir haben von Beginn an Aufträge im Sondermaschinenbau lukriert und mit wechselnden Fertigungspartnern auf deren Rechnung abgewickelt. Nicht immer konnten wir dabei den gewünschten wirtschaftlichen Nutzen ziehen bzw. wurden Folgeprojekte nicht selten auch ohne unsere Beteiligung abgewickelt. Auf Basis dieser Erfahrungen und bedingt durch den steigenden Kostendruck auf reine Konstruktionsdienstleistungen im Zuge der Wirtschaftskrise haben wir uns 2015 dazu entschlossen, selbst das komplette Projekt – von der Entwicklung bis zur Herstellung der Sonderanlage – anzubieten. Mit einer 3-Achs-Härteprüfanlage für Zylinderköpfe für einen chinesischen Endkunden ist uns dies auch sehr gut gelungen.“
Besonders stolz ist Markus Köll darauf, dass zu seinem Team mit Alena Trojer auch ein weiblicher Lehrling zählt.
Was folgte, waren Maschinen, bei denen Markus Köll und seine Mitarbeiter für die Planung und Entwicklung der gesamten mechanischen Elemente und der Steuerungssysteme inklusive Schaltschrank mit Sensorik sowie für deren Implementierung in die Maschinen verantwortlich zeichneten. „Wie bei einem modernen Auto das Getriebe, so sind auch elektronische Steuerungssysteme das Herzstück jeder Produktions- bzw. Förderanlage. Unterbrechungen oder Steuerungsfehler können eine Kettenreaktion mit Folgen für den gesamten Produktionsfluss auslösen. Aus diesem Grund ist eine präzise Abstimmung der Steuerung mit den in der Anlage verbauten Komponenten erforderlich. Dies verwirklichen wir mit den von uns entwickelten und vorab auf Herz und Niere geprüften Systemen“, führt der Makkon-Firmenchef aus.

Bei seinem inzwischen europaweit, aber auch in Asien und den USA tätigen Unternehmen gibt es kein einziges Produkt „von der Stange“. Vielmehr wird alles genau auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Dies gilt für Generalunternehmerprojekte bei Produktionsanlagen, Automatisierungssystemen und darüber hinaus den Sondermaschinen- und Anlagenbau, sowie der Handhabungstechnik. Die Palette der Produkte ist breit, als besondere Schwerpunkte haben sich zuletzt Werkzeugwechselsysteme für die Stahlindustrie, Härteprüfanlagen mit Anfräs- und Prüfeinheit sowie die Handhabungstechnik herauskristallisiert. Was man unter letzterer versteht, erläutert der Matreier so: „Handhabungssysteme dienen z.B. dazu, den Materialfluss von und zu einer Montagestation zu gewährleisten. Einfach dargestellt, bedeutet dies, dass schwere, sperrige Lasten, für deren Transport und Montage es früher zwei oder mehrere Personen bedurfte, nun, gewichtsentlastet mittels einer von uns konzipierten Hebevorrichtung, sehr leicht von einem Mitarbeiter bewegt werden können.“

In Österreich verfügt die Makkon GmbH diesbezüglich über ein Alleinstellungsmerkmal. „Wir sind der einzige Hersteller von Handhabungsgeräten. Der Markt ist groß, besteht hier doch ein enormer Bedarf, sowohl bei großen Industrie- als auch bei kleinen Gewerbe- und Handwerksbetrieben.“ Bis dato werden sämtliche Anlagen und Produkte am Firmenstandort in Matrei i.O. konzipiert, projektiert und bis ins Detail konstruiert. Die so spezifizierten Teile und Baugruppen kauft man bei externen Partnern nach Zeichnung zu, die Fertigung und Abnahme kleinerer Maschinen wickelt das Makkon-Team zum Teil in einer dafür angemieteten Halle vor Ort ab. Größere Projekte lässt man bei einem Geschäftspartner in der Steiermark bauen, was allerdings auch einen nicht unbeträchtlichen Aufwand an Zeit und Kosten bedingt. Dies soll sich nun mit der Errichtung der neuen Montagehalle am Standort in Matrei ändern. „Die Entscheidung für die Investition in einen Neubau direkt angrenzend an das bisherige Betriebsgebäude mit bestehender Büroinfrastruktur und Elektrowerkstätte ist 2019 gefallen. Nach einer intensiven Planungsphase sind vor Kurzem die Bagger aufgefahren, mit der Fertigstellung rechne ich im Frühjahr/Frühsommer 2020“, so Ing. Markus Köll.

Gemeinsam mit seinem aktuell 12-köpfigen Team freut sich der Firmenchef darauf, im modernen Erweiterungsbau optimale Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der innovativen Geschäftsfelder nützen zu können. „Das starke Unternehmenswachstum erfordert die Aufstockung unseres Personalstandes auf rund 20 Mitarbeiter, wobei wir vorwiegend auf hochqualifizierte Techniker sowie technische Fachkräfte aus der Region setzen.“

Zur Erweiterung unseres Teams suchen wir:
Monteur / Mechatroniker (m/w) – Automatisierungstechnik
Aufgabengebiet: Montage von Sondermaschinen und Automatisierungsanlagen – Herstellung von Einzelteilen auf Dreh- und Fräsmaschinen – Leitung und Mitarbeit bei Anlagen- und Maschinenmontagen – Fehlersuche, Service- und Wartungsarbeiten an Maschinen
Anforderungen: FH oder HTL mit Schwerpunkt Maschinenbau oder Mechatronik – Schweißkenntnisse, Produktionsfertiges Arbeiten mit Dreh-/Fräsmaschinen,
3D- CAD-Kenntnisse von Vorteil – Reisebereitschaft für Projekte in EU, USA und China
Maschinenbautechniker / Konstrukteur (m/w) – Projekttechniker Automatisierungstechnik
Aufgabengebiet: Konstruktion und Entwicklung von automatisierten Gesamtanlagen, Sondermaschinen und Handhabungsgeräten – Erstellen der Fertigungsunterlagen, Zeichnungen und Stücklisten
Anforderungen: FH oder HTL mit Schwerpunkt Maschinenbau oder Mechatronik – idealerweise mehrjährige Erfahrung im Bereich Konstruktion sowie 3D CAD Inventor bzw. Solid Works
Angebot: Langfristiges Arbeitsverhältnis, angenehmes Betriebsklima in einem jungen, engagierten Team mit freundschaftlicher Umgangsweise – Gleitzeitvereinbarung – Entlohnung erfolgt nach KV und kann je nach Qualifikation auch höher sein: VGRII Mindest-Bruttogehalt: € 1.646,15 – VGRIII Mindest-Bruttogehalt: € 2.058,68
MAKKON GMBH | Seblas 30 | 9971 Matrei in Osttirol
Tel.: 04875-20106 | E-Mail office@makkon.at | www.makkon.at
Text: Elisabeth Hilgartner, Fotos: Makkon, Osttirol heute