Regionalenergie Osttirol zog positive Bilanz für 2017

Bei der Biomasse hat es keinerlei Versorgungsengpässe gegeben, und die Nachfrage nach Hackgut steigt. Digitalisierung ist 2018 ein Schwerpunkt.

Die Hauptversammlung der genossenschaftlichen Regionalenergie Osttirol für das Geschäftsjahr 2017 ging am 23. Jänner in der Landwirtschaftlichen Lehranstalt in Lienz über die Bühne. „Es gab im Vorjahr keinerlei Versorgungsengpässe bei der Biomasse. Die gute Zusammenarbeit mit den regionalen Forstwirten, Holzbauern, Genossenschafts-Mitgliedern und weiteren Partnern garantiert diese Versorgungssicherheit. Das wird auch für den weiteren Verlauf der schneereichen Heizperiode 2017/2018 der Fall sein“, so Geschäftsführer Manfred Gaschnig in seinem Bericht.

Durch Optimierung der Anlagen soll im heurigen Jahr die Versorgungstiefe im Bezirk weiter verdichtet werden. „Dass wir damit auf dem richtigen Weg sind, zeigt auch die gestiegene Nachfrage beim Hackgut. Zur Sicherung der betrieblichen Abläufe werden wir heuer das Thema Digitalisierung schrittweise angehen und so unseren Kunden neue Services anbieten können“, so Gaschnig. Berichtet wurde auch ausführlich über das E-Carsharing „FLUGS“, dessen Träger die Regionalenergie Osttirol seit einem Jahr ist. „Die Flotte wurde in diesem Zeitraum auf zehn E-Autos aufgestockt. Neue Partnerschaften konnten geschlossen und somit weitere Standorte im Bezirk außerhalb der Stadt Lienz gewonnen werden“, berichtete der Geschäftsführer.

Im Rückblick auf das 20-Jahr-Jubiläum der Regionalenergie wurden nochmals die Pionierarbeit, die Leistungen und die Bedeutung der Genossenschaft für den Bezirk hervorgehoben. Andreas Blassnig wurde als einer der Pioniere der Biomasseheizwerke im vergangenen Dezember anlässlich der Feierlichkeiten des Tiroler Heizwerkverbandes zu „25 Jahre Biomasseheizwerke“ neben weiteren Persönlichkeiten für seinen Einsatz und sein Wirken im Tiroler Landhaus geehrt.

 

Text: Redaktion, Foto: Energie Tirol

 

03. Februar 2018 um