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Keine Blackouts mehr bei Landestankstellen

Um die Betankung von Einsatzfahrzeugen auch bei Katastrophen zu gewährleisten, erhielt die Landestankstelle in Lienz als eine von sechs in Tirol eine Notstromversorgung.

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LH-Stv. ÖR Josef Geisler bei der Landestankstelle des Baubezirksamtes Innsbruck, bei der Einsatzfahrzeuge durch die Notstromversorgung nun auch bei einem Stromausfall tanken können.

 

Großflächige Stromausfälle in Folge von Naturkatastrophen, Störfällen oder einer Überlastung des Stromnetzes sind selten. Kommt es jedoch zum Blackout, sind die Folgen weitreichend. Weil ohne Strom auch keine Zapfsäule funktioniert, hat das Land Tirol nun die Landestankstellen in Innsbruck, Zams, Reutte, Zell am Ziller, St. Johann i.T. und Lienz mit einem Notstromaggregat ausgerüstet. „Damit ist bei länger anhaltenden Stromausfällen die Treibstoffversorgung von Einsatzfahrzeugen und anderen wichtigen Fahrzeugen – etwa für die Schneeräumung – gesichert“, so LH-Stv. ÖR Josef Geisler.

Zusätzlich zu den Landestankstellen verfügen auch die Tankstellen an den ASFINAG-Standorten in St. Jakob a.A., Plon, Wörgl, Vomp, Zirl und Imst über eine Notstromversorgung. Die Straßenmeisterei des Landes in Haiming nimmt im kommenden Herbst ihren Betrieb auf und erhält auch eine notstromversorgte Tankstelle.

„Auf Ebene der Einsatzorganisationen, des Landes und des Netzbetreibers sind wir sowohl für kleinere Stromausfälle als auch für ein Blackout gerüstet. Aber auch die Zivilbevölkerung sollte sich vorbereiten“, empfiehlt Josef Geisler. Das Land Tirol hat dazu ein entsprechendes Merkblatt erstellt.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Land Tirol/Entstrasser-Müller