Verabschiedungsfeier: Führungswechsel bei der Felbertauernstraße AG
Der Aufsichtsrat der Felbertauernstraße AG und der Osttirol Investment GmbH lud zur Verabschiedung von Mag. Karl Poppeller. Nach 25 Jahren an der Spitze übergab er die Verantwortung an Mag. Elisabeth Kreuzer und DI Michael Köll.
Mag. Karl Poppeller, der 25 Jahre lange Vorstand der Felbertauernstraße AG und Geschäftsführer der Osttirol Investment GmbH war, wurde kürzlich in feierlichem Rahmen verabschiedet. Zu den prägenden Ereignissen seiner Amtszeit zählte der Felssturz im Jahr 2013, der den Verkehr über den Felbertauern gänzlich zum Erliegen brachte. Mit großem Engagement gelang es unter seiner Führung, in kürzester Zeit einen Notweg sowie eine Ersatzstraße zu errichten. Gerade in dieser Krisensituation wurde deutlich, welche zentrale Bedeutung die Straßenverbindung auch für die an Osttirol angrenzenden Regionen hat.
Mit 1. September übernahm ein neues Führungsduo die Leitung der Felbertauernstraße AG: Mag. Elisabeth Kreuzer, MBA, als kaufmännische Vorständin sowie Vorstandssprecherin und DI Michael Köll als technischer Vorstand. Gemeinsam stehen sie für Kontinuität und Innovation in der Weiterentwicklung der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Die neue Vorstandssprecherin übernahm auch die Geschäftsführung der Osttirol Investment GmbH.
Aufsichtsratsvorsitzender Alt-Landeshauptmann Günther Platter bedankte sich bei Mag. Karl Poppeller für sein 25-jähriges Wirken für die Felbertauernstraße AG und die Osttirol Investment GmbH.
„Wir danken Karl Poppeller für sein jahrzehntelanges Wirken, seine Besonnenheit in herausfordernden Zeiten und seine Handschlagqualität. Er hat die Felbertauernstraße maßgeblich geprägt und ihre Zukunft gesichert. Mit dem neuen Vorstandsteam setzen wir auf Kompetenz und Weitblick, um den Herausforderungen der kommenden Jahre – von der Sicherheit bis zur Digitalisierung – erfolgreich zu begegnen,“ betonte Aufsichtsratsvorsitzender Alt-Landeshauptmann Günther Platter.
Am Vormittag verschafften sich die Mitglieder des Aufsichtsrats bei einem Lokalaugenschein ein Bild von den Anlagen vor Ort. Im Mittelpunkt standen dabei die umfassenden Sicherheitseinrichtungen und besonderen lokalen Gegebenheiten. Die steigenden Naturgefahren sowie der kontinuierliche Erhaltungs- und Investitionsbedarf bleiben zentrale Aufgaben.
Nach dem erfolgreichen Probebetrieb der Digitalisierung an den Mautstellen soll in Zukunft die Nutzung der Verbindung noch komfortabler und effizienter gestaltet werden. „Wir freuen uns, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und die Erfolgsgeschichte der Felbertauernstraße fortzuschreiben,“ erklärten die neuen Vorstände. „Unser Ziel ist es, Sicherheit, Weiterentwicklung und Service optimal miteinander zu verbinden.“
Text: Redaktion, Fotos: Martin Lugger


