Technik entdecken: MINT-Labor in Lienz öffnet jeden Mittwoch seine Türen
Die MINT-Region Osttirol lädt Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 25 Jahren jeden Mittwoch zum kostenlosen Experimentieren ein – ganz ohne Anmeldung und Vorkenntnisse.
Das MINT-Labor an der Tiroler Fachberufsschule Lienz ist ein wichtiger Bestandteil der MINT-Region Osttirol. Es bietet Schulen die Möglichkeit, moderne Technologien und praxisorientierte MINT-Angebote in ihren Unterricht einzubinden. Gleichzeitig soll das Labor auch außerhalb des Schulbetriebs ein Ort sein, an dem junge Menschen ihre Interessen und Fähigkeiten entdecken können.
Während der Schulwochen steht das Labor jeden Mittwoch von 14.30 bis 16.30 Uhr jungen Menschen zwischen 12 und 25 Jahren offen. Ob Virtual Reality, Coding, kreative Bauprojekte mit KAPLA-Steinen oder knifflige Denkaufgaben mit Soma-Würfeln – die Besucherinnen und Besucher entscheiden selbst, womit sie sich beschäftigen möchten. Begleitet werden sie dabei von Christoph Mader, der mit seinem technischen Wissen unterstützt und Fragen beantwortet.
„Wir möchten jungen Menschen zeigen, wie spannend und vielseitig Technik sein kann. Nicht jeder muss später einen technischen Beruf ergreifen. Aber jeder sollte die Möglichkeit haben, neue Technologien kennenzulernen, eigene Fähigkeiten zu entdecken und Freude am Experimentieren zu entwickeln. Genau dafür schaffen wir mit dem MINT-Labor einen offenen Raum“, erklärt Barbara Hassler, Geschäftsführerin der INNOS GmbH.
Die Weiterentwicklung und Ausstattung des MINT-Labors erfolgt im Rahmen des LEADER-Projekts „MINT-Impulse für Osttirol“. Die offenen MINT-Mittwoche werden über das aws-Projekt „MINT Connect Osttirol“ ermöglicht. Beide Initiativen tragen dazu bei, die MINT-Region Osttirol weiterzuentwickeln und jungen Menschen einen möglichst unkomplizierten Zugang zu Technik, Innovation und neuen Lernmöglichkeiten zu bieten.
Für die offenen MINT-Mittwoche braucht es weder besondere Vorkenntnisse noch eine Anmeldung. Wer neugierig ist, kommt einfach vorbei.
Text: Redaktion, Foto: Wolfgang Retter

