Mitten im Stadtzentrum von Lienz baut die OSG Gebäudekomplex mit 41 Wohnungen
Rund die Hälfte der frei finanzierten Eigentumswohnungen ist bereits fix vergeben. Die OSG rechnet mit einer Bauzeit von rund zweieinhalb Jahren.
Die Osttiroler gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgenossenschaft lud am Donnerstag, 29. September, zur Spatenstichfeier für die neue Wohnanlage in die Kreuzgasse. „Obwohl mitten in Lienz gelegen, handelt es sich hier um eine sehr ruhige Wohngegend, wie man sie nicht oft im innerstädtischen Bereich findet. Das Grundstück haben wir von Familie Rohracher erworben und auch das ehemalige Bachmann-Grundstück miteinbezogen. Die Projektierungsarbeiten waren recht umfangreich, weil Grundbereinigungen durchgeführt und mit fast allen Nachbarn vertragliche Vereinbarungen getroffen werden mussten. Wir konnten uns aber mit allen Beteiligten in außerordentlich angenehmer Weise einigen“, erklärte Geschäftsführer Georg Theurl eingangs.
OSG-Geschäftsführer Georg Theurl: „Etwa die Hälfte der 41 Wohnungen ist bereits fix vergeben. Für den Rest haben wir schon einige Vormerkungen vorliegen, man kann sich bei Interesse aber natürlich auch noch bei uns melden.“
Die Grundfläche umfasst rund 4.500 Quadratmeter, 3.928 m² werden verbaut. In den einzelnen Baukörpern entstehen 41 Eigentumswohnungen und ein Geschäftslokal. Die Tiefgarage umfasst 57 Stellplätze, dazu kommen einige oberirdische Parkplätze. Die Wohnungen haben ein Ausmaß zwischen 60 und 150 m². Die Gesamtkosten der Wohnanlage belaufen sich auf 19,6 Millionen Euro. „Für die Wohnungskäufer ergeben sich im Durchschnitt Kosten in Höhe von 4.873 Euro pro Quadratmeter Nettofläche und beinhalten auch einen Tiefgaragen-Platz“, so Theurl.

Geplant hat die Anlage Architekt DI Peter Paul Rohracher. Die Anordnung der Baukörper ermöglicht intern ein kleingliedriges Erschließungssystem. Der Zugang kann von allen Seiten erfolgen. „Herzstück der Außenanlage ist ein zentraler Platz. Der Innenhof umfasst auch einen Spielplatz und soll Treffpunkt und Freiraum für BewohnerInnen sein. Wie bei der OSG üblich, haben wir großteils heimische Firmen mit der Ausführung betraut. Wir rechnen mit einer Bauzeit von etwa zweieinhalb Jahren“, erklärte der Geschäftsführer abschließend.
v.l.n.r.: die OSG-Mitarbeiter DI Thomas Steinlechner, Prok. Ing. Josef Hotschnig, GF Georg Theurl und GF Wolfgang Wilhelmer
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger, Visualisierung: OSG



