Modernes Wohnen in Kals am Großglockner: Spatenstich bei GHS-Projekt
In Kals entsteht derzeit ein gefördertes GHS-Wohnprojekt mit 17 Wohneinheiten. Das Erreichen der Dachgleiche markiert einen wichtigen Meilenstein im Baufortschritt. Ende August 2026 konnte man sich darüber bei der Firstfeier freuen.
Bei strahlendem Wetter beging der gemeinnützige Wohnbauträger GHS Ende August 2026, gemeinsam mit der Gemeinde Kals am Großglockner, die Firstfeier für sein neuestes Wohnprojekt. In die Riege der Ehrengäste reihten sich unter anderem die Kalser Bürgermeisterin Erika Rogl, die GHS-Vorstände Martin Mimm und Dietmar Waldeck, Josef Mietschnig aus dem Führungsteam des ausführenden Baupartners Bodner Bau sowie Klaus Dieter Kurzbauer vom Ziegelhersteller Wienerberger ein.

Nach dem traditionellen Firstspruch des Poliers und den anschließenden Ansprachen von GHS-Vorstand Dietmar Waldeck und Bürgermeisterin Erika Rogl waren alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Grillbuffet eingeladen. In geselliger Runde fand die Firstfeier einen gelungenen Ausklang.

Zukunftsorientiertes Bauen für jede Generation
Das GHS-Wohnprojekt im Ortsteil Lana/Gemeinde Kals am Großglockner ist mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen insbesondere auf die Bedürfnisse junger Menschen, Paare und Familien zugeschnitten. Die besondere Lage, eine zeitgemäße Bauweise und durchdachte Grundrisse schaffen beste Voraussetzungen für ein modernes und leistbares Zuhause. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Gestaltung der Wohnungen gelegt. Teilweise werden diese als Maisonette- bzw. Splitlevel-Wohneinheiten ausgeführt, bei denen die einzelnen Wohnbereiche über Halbgeschosse ineinander übergehen. Ergänzend stehen Gemeinschaftsflächen zur Verfügung, die von allen Bewohner:innen genutzt werden können und das nachbarschaftliche Miteinander fördern. Mit dem Projekt entsteht leistbarer und zugleich hochwertiger Wohnraum, der in enger Abstimmung zwischen der GHS und der Gemeinde Kals am Großglockner konzipiert wurde. Unterschiedliche Wohnungsgrößen und -typen sprechen verschiedene Lebenssituationen an und bieten sowohl Menschen aus der Region als auch künftigen Bewohner die Möglichkeit, in Kals ein neues Zuhause zu finden. Das große Interesse an den Wohnungen unterstreicht den Bedarf an attraktivem und leistbarem Wohnraum in der Gemeinde. Ein wesentliches Merkmal des Bauvorhabens ist die nachhaltige Bauweise. Die GHS setzt bei diesem Projekt auf eine massive Ziegelbauweise mit innovativen, CO2-reduzierten Porotherm-Plan-E-Ziegeln der Firma Wienerberger. Dadurch kann der CO2-Fußabdruck des Rohbaus im Vergleich zu einer herkömmlichen Bauweise deutlich reduziert werden. Der natürliche Baustoff schafft ein angenehmes und gesundes Raumklima und überzeugt gleichzeitig durch sehr gute Wärme- und Dämmeigenschaften. Das sorgt für hohe Wohnqualität und trägt langfristig zu niedrigen Betriebskosten für die zukünftigen Bewohner:innen bei. Mit dieser Bauweise verbinden die Projektpartner Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung und die Schaffung von leistbarem, hochwertigem Wohnraum in Kals am Großglockner.
Die Arbeiten für das GHS-Wohnbauprokjekt im Osttiroler Glocknerdorf liegen im Zeitplan. So sollte einer planmäßigen Fertigstellung im Sommer 2027 nichts im Wege stehen. Interessierte können sich bereits jetzt bei der Gemeinde Kals oder direkt bei der GHS für eine der Mietwohnungen vormerken lassen.

Text: Redaktion, Fotos: © GHS




