Viewpoint 4.0 bei Red Bull Flugtag Fünfter

Zwei wagemutige Teams aus Osttirol stürzten sich beim Luftfahrtspektakel der Extraklasse am Sonntag, 23.9., mit ihren originellen Fluggeräten in die Neue Donau in Wien.

Mehr als 100.000 Zuschauer ließen sich den Red Bull Flugtag am Sonntag, 23. September 2012, in Wien nicht entgehen. 38 wagemutige Teams aus ganz Österreich stürzten sich über eine sechs Meter Hohe Rampe. Nach einem für viele meist recht kurzen Abstecher in den Luftraum hoch über der Brigittenauer Bucht lautete die Destination schließlich für alle „Neue Donau“. Diese Wasserlandung fiel durchwegs spektakulär aus und sorgte für viel Applaus bei Publikum und Jury.

Aus Tirol wagten zwei Osttiroler Teams den Sprung ins kühle Nass – die fliegenden Mülltonnen traten unter dem Motto „Reinwerfen statt Wegwerfen“ an, Viewpoint 4.0 starteten mit einem originelle Fluggerät aus Karton. „Wir waren die einzigen mit einem zusammengesteckten Fluggerät, wobei keine einzige Schraube, kein Nagel und keine Hilfsmittel wie Klebebänder verwendet wurden“, so Viewpoint 4.0-Sprecher Tomy Oberrainer. Sein Team mit den weiteren Mitgliedern Lukas Hunsamer, Hannes Erbschwendtner, Philipp Girstmair und Lukas Jungmann setzte sich in der Gesamtwertung auf den fünften Rang, die fliegenden Mülltonnen aus Osttirol dahinter auf Platz sechs.

Die fliegenden Mülltonnen mit Pilot Stefan Gerhard sowie Stefan Robitsch, Markus Wendlinger, Markus Warscher und René Mair flogen auf Platz sechs.

Die fliegenden Mülltonnen mit Pilot Stefan Gerhard sowie Stefan Robitsch, Markus Wendlinger, Markus Warscher und René Mair flogen auf Platz sechs.

Die Flugweite war ein Kriterium, weitere die Kreativität des Fluggerätes und die Bühnenshow vor dem Start auf der Bühne. „Wir präsentierten unseren Piloten Lukas Hunsamer mit einem heißen, rosaroten Kostüm. Er entstieg einem überdimensionalen Überraschungsei“, erzählt Tomy Oberrainer von der witzigen Vorstellung ihres Teams. Die Kreativität des Fluggerätes und der Show dürften wohl den Ausschlag gegeben haben, dass sich die Osttiroler auf den fünften Platz setzen konnten. Sie flogen 11,4 Meter weit, nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass viele Teams nach Abheben von der Startrampe gleich direkt in den kontrollierten Sturzflug übergingen.

„Es war ein spektakulärer, witziger Event mit viel Spaß, außergewöhnlichen Fluggeräten, Hubschrauberakrobatik-Vorführungen, einer super Air-Race-Show von Dolomitenmann-Teilnehmer Hannes Arch und Vorführungen der Flying Bulls-Fallschirmspringer. Viele Prominente – wie Skisprung-Star Thomas Morgenstern und Snowboarder Benjamin Karl – saßen in der Jury“, zeigte sich Tomy Oberrainer bei der Heimfahrt von Wien begeistert.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Red Bull Content Pool

24. September 2012 um