Lienzer Eislöwen gewinnen gegen Althofen 3:4

In der 1. Runde der Carinthian Hockey League (CHL) gewinnt der UEC Sparkasse Lienz am 24.11. auswärts gegen den ETC Althofen unerwartet aber verdient mit 3:4. Für den UEC Sparkasse Lienz verlief das erste Spiel der neuen Meisterschaftsrunde gegen den EHC Althofen am Samstag, 24.11.2012, um 19.00 Uhr, in Althofen ziemlich erfolgreich. Zu Beginn des ersten Drittels verhielten sich beide Mannschaften eher verhalten. Doch bereits in der 5. Minute gingen die Eislöwen aus Lienz in Unterzahl mit einem Shorthander in Führung. Torschütze Libor Pavlis überlief den letzten Verteidiger von Althofen und ließ dem Schlussmann keine Chance. In der neunten Minute nützte Althofen die 3 zu 5 Unterzahl der Lienzer, und Kevin Schabernig schoss den Puck zum verdienten Ausgleich in das Tor der Eislöwen. Das folgende Überzahlspiel der Osttiroler blieb im 1. Drittel ohne Torerfolg, und so ging es mit 1:1 in die erste Pause.

Im 2. Drittel ging es dann aggressiver zur Sache. Einen kleinen Infight gaben sich Kevin Veider (Lienz) und Maximilian Borger (Althofen), der mit einer 2+2 Strafe belegt wurde. In der 29. Minute nutzte Althofen ein Überzahlspiel aus und ging durch Christoph Walder mit 2:1 in Führung. Postwendend wurde der Lienzer Alexander Czechner bei einem Alleingang vom letzten Mann gefoult – Headschiedsrichter Hobisch entschied auf einen Penalty. Der gefoulte Czechner verwertet den Strafstoß souverän zum Ausgleich für die Lienzer. Sechs Minuten später spielt Patrick Schlacher Philipp Resei frei, der den Puck unhaltbar zur erneuten Führung der Lienzer Eislöwen versenkt, 3:2 lautet der neue Spielstand. In der 37. Minute nutzte Silvio Jakobitsch ein Überzahlspiel der Althofener zum neuerlichen Ausgleich. 3:3 lautet auch der Spielstand in der zweiten Drittelpause.

Im letzten Drittel zeigten beide Teams Eishockey auf hohem Niveau. Drei Minuten vor Schluss fasste sich der erst 18-jährige Daniel Wernisch ein Herz und zog bei einem Angriff der Lienzer von der linken Seite einen satten Schlagschuss ab, der unhaltbar im Kreuzeck der Althofener landete, 4:3 für Lienz der neue Spielstand. Zwei Minuten vor Schluss musste der Lienzer Daniel Marx in die Kühlbox, die Gastgeber legten noch einmal alles ins Zeug, nahmen den Torhüter raus und spielten mit 6 zu 4 Mann die letzten Spielminuten – doch die Lienzer Eislöwen konnten die 4:3-Führung über die Spielzeit retten und siegten im ersten Spiel knapp aber verdient.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Brunner Images

26. November 2012 um