Teilnehmerrekord bei 30. Iseltaler Betriebs- und Vereinsmeisterschaften in Matrei i.O.
Das Team der Landjugend St. Johann gewann die Mittelzeitwertung und konnte so den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Schnellster Läufer war Elias Kleinlercher.
Nach der zweijährigen Pause wegen der Corona-Pandemie waren bereits die letztjährige Betriebs- und Vereinsmeisterschaften der Sportunion Matrei/Sektion Ski mit über 180 SkiläuferInnen ein riesiger Erfolg. Ob dies heuer am Samstag, 28. Jänner, zum 30. Jubiläum noch einmal zu erreichen ist, war man sich im Organisationsteam nicht sicher. Die Erwartungen wurden aber nicht nur erfüllt, sondern mit insgesamt 196 Läuferinnen und Läufern übertroffen. Mit 53 angetretenen Teams wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt.
Der Riesentorlauf im Großglockner Resort Kals-Matrei war auch dieses Jahr wieder fair gesteckt und für jeden machbar. Im Vordergrund steht bei dieser Veranstaltung schon seit einigen Jahren nicht die schnellste Zeit, sondern der beste Durchschnitt im Team. Am Ende des Rennens wird aus allen Zeiten der Durchschnitt berechnet. Jenes Team, das mit seinen drei schnellsten LäuferInnen dieser Richtzeit am nächsten kommt, gewinnt.
Mit einer Zeit von 30,86 Sekunden bewältigte Elias Kleinlercher aus dem Defereggental die Strecke am schnellsten.
Am Ende lag die Durchschnittszeit bei 2:05,06. Mit nicht einmal 1 Sekunde Abstand stand das Team von „Hinter Mailand“ (Johannes Kratzer, Tobias Raneburger und Jonas Wibmer) auf der untersten Stufe des Siegerpodestes. Nur 19 Hundertstel fehlten den Zweitplatzierten „Die Exklusiven 1“ (Emanuel Klaunzer, Harald Klaunzer und Sophie Thaler) auf diese Durchschnittszeit.
„Migge on Tour“ begeisterte am Skiball mit coolem Sound.
Der Siegespokal – eine Wandertrophäe – hatte im Vorjahr die Marktgemeinde Matrei i.O. Richtung Süden nach St. Johann im Walde verlassen, weil das Team der dortigen Landjugend die Vereins- und Betriebsmeisterschaften gewann. Zur Überraschung aller gelang dem gleichen Team die erfolgreiche Titelverteidigung. Mathias Lublasser, Thomas Klocker und Lukas Oblasser hatten am Schluss nur eine Differenz von 11 Hundertstel auf die Durchschnittszeit.
Für beste Stimmung sorgte im Matreier Tauerncenter auch der „Osttirol Express“.
Wie üblich wurde in den Hütten des Skigebiets im Anschluss an das Rennen ausgiebig gefeiert. Pünktlich um 21.00 Uhr fanden sich die TeilnehmerInnen zur Preisverteilung im Tauerncenter ein. Im prall gefüllten Saal nahmen die PreisträgerInnen ihre Ehrenpreise in Empfang. Und beim Skiball sorgten der „Osttirol Express” und „Migge on Tour” für beste Stimmung.
Text: Redaktion, Fotos: Sportunion Matrei/Kofler

