Staatsmeister im Skicross werden in Lienz gekürt
Am Osterwochenende organisiert Mathias Ortner für den ÖSV und den DSV die österreichischen und deutschen Skicross-Staatsmeisterschaften am Lienzer Zettersfeld.
Bei den Skicross-Rennen stürzen sich vier wagemutige Sportler nebeneinander über die mit Steilkurven, Waves und Jumps ausgestattete selektive Piste. Am 29. und 30. März werden die österreichischen und deutschen Staatsmeisterschaften in dieser Sportart am Lienzer Zettersfeld ausgetragen. Gleichzeitig läuft am Karfreitag, 29. März, das finale Rennen der Prefa Austria Skicross Tour. Das Ziel wird direkt an der Talstation der Steinermandlbahn liegen, was die Bewerbe für die Zuschauer äußerst spannend und attraktiv macht. Gestartet wird am Freitag, 29. März, um 9.30 Uhr, mit einer Party im Schnee. Danach finden die Qualifikationsläufe und ab 13.30 Uhr die Finalläufe statt. Bei der Prefa Austria Skicross Tour starten Newcomer aus der ganzen Welt. Die international bekannten Läufer, wie der Olympia-Zweite Andreas Matt, werden am Samstag, 30. März, an den Start gehen.
Skicross ist in den USA unter dem Namen „Skier-Cross“ entstanden und war bis vor wenigen Jahren in Österreich unbekannt. Mithilfe der Firma Salomon konnte sich Skicross in Europa mit den „Saab Cross max Series“ etablieren. 1998 fand erstmals ein Weltcup-Rennen in Europa statt. Ebenfalls durch die Kooperation mit Salomon wurde Skicross durch den ÖSV anerkannt und daraufhin die „Crossmax-Serie“ gegründet. Im November 2006 erklärte das IOC Skicross zur olympischen Disziplin, 2010 wurde die Sportart in Vancouver erstmals bei Olympischen Spielen ausgetragen.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: www.noteam.at
