Slalom-Asse von Training am Hochstein begeistert
Von 2. bis 5. Jänner kann man den Herren des Österr. Slalomteams am Hochstein beim Trainieren zusehen – am Freitagvormittag gab es auch Autogramme.
Von den Trainingsbedingungen auf der Lienzer Weltcup-Strecke zeigten sich Mario Matt, Manfred Pranger, Reinfried Herbst und Cheftrainer Marco Pfeifer am Freitagvormittag begeistert. „Mit der Präparierung für die Damenrennen wurden hier optimale Bedingungen für unsere Vorbereitung auf Zagreb bzw. Bormio geschaffen“, so Reinfried Herbst, der am Freitag mit dem Training pausierte, weil er sich ein Innenband gereizt hatte. Der Drautaler Marco Pfeifer – zuletzt Cheftrainer der schwedischen Nationalmannschaft – trainiert seit der heurigen Saison das österreichische Slalomteam. „Wahrscheinlich würden wir nicht hier sein, wenn Marco nicht unser Trainer wäre. Er ist ein wahrer Glücksfall für unser Team, bringt frischen Wind hinein und setzt viele neue Akzente“, streute Herbst dem neuen Trainer Rosen.
Die großen und kleinen Fans freuten sich über Autogramme von und Fotos mit Slalom-Ass Reinfried Herbst.
„Mario Matt, Manfred Pranger und Reinfried Herbst sind seit Donnerstag hier zum Trainieren, Benni Raich bereitet sich zu Hause auf die nächsten Rennen vor, und Marcel Hirscher kommt vielleicht morgen Samstag noch nach Osttirol“, so der gebürtige Lienzer Markus Aichner, Presseverantwortlicher des ÖSV. „Es ist zu Jahresbeginn eher schwierig, ein Trainingsgebiet zu finden. Hier in Lienz finden wir optimale Verhältnisse mit Bedingungen wie bei Weltcuprennen vor. Die Piste am Hochstein ähnelt der Rennstrecke in Bormio. Hier können sich unsere Slalomherren also perfekt auf die nächsten Rennen vorbereiten“, meinte Cheftrainer Marco Pfeifer.
„Der Jänner ist in unserem Rennkalender immer der Slalommonat. Für mich hat die Saison nicht schlecht begonnen. Jetzt geht es auch um die Aufstellung für die Olympischen Spiele in Sotschi“, betonte Reinfried Herbst. Markus Aichner erklärte, dass die Aufstellung für Sotschi am Montag nach den Kitzbühel-Rennen stehen müsse. „Wir geben hier in Lienz alles, um perfekte Trainingsbedingungen für die Skistars zu bieten, damit die Zuseher vor den Fernsehschirmen wieder möglichst oft die Arme in die Höhe reißen können“, meinte Mag. Klaus Hofstätter, Vorstand der Lienzer Bergbahnen AG abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images


