Ski-Weltcup: Riesentorlauf und Slalom zeitlich getauscht

Der Slalom findet nun am Donnerstag, 28. Dezember, der Riesentorlauf am 29. Dezember statt. Neben den Österreicherinnen trainierten auch die Italienerinnen in Lienz.

Aufgrund der Wettervorhersage und dem zu erwartenden Neuschnee haben sich die verantwortlichen Vertreter des ÖSV, der FIS, des lokalen OK-Teams und der TV-Produktion dazu entschlossen, den Slalom und den Riesentorlauf zeitlich zu tauschen. Somit findet der Damen-Slalom am Donnerstag, 28. Dezember, und der Riesentorlauf am Freitag, 29. Dezember, statt. Die Beginnzeiten bleiben mit jeweils 10.30 Uhr (1. Durchgang) und 13.30 Uhr (2. Durchgang) unverändert. Alle bereits gekauften Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit für den Renntag, der auf der Karte steht. Das trifft auf alle Kartenkategorien, ausgenommen die „Weltcup-Club-Karten“, zu. An beiden Tagen besteht jedoch die Möglichkeit, gekaufte Karten umzutauschen. Hierfür wird ein eigenes Umtauschzelt in der Iseltalerstraße (beim M-Preis) aufgestellt. Karten gibt es natürlich an beiden Renntagen noch vor Ort an den Zugängen zum Zielstadion.

Die Drautalerin Carmen Thalmann fuhr vor zwei Jahren vom zehnten Platz im 1. Durchgang auf den vierten Rang vor, wurde damit beste Österreicherin und erzielte ihr bestes Ergebnis bisher im Weltcup.

Nach dem Parallelslalom in Courchevel reisten die Technikdamen des ÖSV nach Lienz, wo sie ihre Zelte im Grandhotel aufschlugen. Trainings am Weltcup-Hang standen auf dem Programm. Auch die italienische Nationalmannschaft trainierte am Hochstein. „Die Piste ist richtig kompakt und mega gut beisammen. Wir haben Riesentorlauf und Slalom trainiert. Man freut sich sicher mehr auf Heimrennen in Österreich, als auf andere. Es kommen auch sehr viele Leute von mir zu Hause nach Lienz“, so Lokalmatadorin Carmen Thalmann aus Berg im Drautal, die mit Platz vier vor zwei Jahren in Lienz ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis geschafft hat. Vor dem Heiligen Abend trainierte auch die Villacherin Katharina Truppe in Lienz. „Der Rennhang war für uns die perfekte Trainingspiste. Auch nach der dritten Trainingsfahrt könnte man meinen, dass man erst eine Fahrt gemacht hat. Das Rennen in Lienz zählt zu jenen, die am wenigsten weit von mir zu Hause entfernt sind. Es kommen wieder viele Fans von mir nach Osttirol, und ich freue mich schon riesig, wenn ich von ihnen ins Ziel geschrien werde“, so die Kärntnerin.

Text: Redaktion, Fotos: SCL Lienz, Brunner Images

27. Dezember 2017 um