Schwedens Ski-Herren von Lienz begeistert
Schon das vierte Mal bereiten sich Schwedens Slalom-Asse auf dem Lienzer Hochstein auf das Weltcup-Rennen in Zagreb vor – und sie wollen nächstes Jahr wieder kommen.
Begeistert zeigte sich der Chef-Trainer der schwedischen Ski-Herren, Marco Pfeiffer, von den Trainingsverhältnissen in Lienz. Von 3. bis 5. Jänner trainieren André Myhrer, Jens Byggmark, Axel Bäck und Markus Larsson auf der Damen-Weltcup-Strecke am Lienzer Schlossberg. „Die Piste ist an diesen drei Trainingstagen für uns abgesperrt und wird auch mit dem Wasserbalken präpariert. Der Hang ist der Weltcup-Strecke in Zagreb sehr ähnlich, und deswegen ist das Training hier in Lienz als Vorbereitung für das Rennen am Sonntag, 6. Jänner, optimal“, so Pfeiffer. Seit 11 Jahren ist er Mitglied des Trainerstabes der schwedischen Ski-Herren, und seit zwei Jahren ist er Cheftrainer. „Weil ich in Berg im Drautal lebe, kenne ich die Verhältnisse hier sehr gut. Auch abseits der Pisten finden unsere Athleten in Lienz ein richtiges Wohlfühl-Ambiente vor – etwa im Dolomitengolf Hotel, wo sie untergebracht sind“, sagt der Kärntner. Für den Slalom in Zagreb erwartet er für sein Team jedenfalls wieder Spitzenplätze: „André Myhrer hat vor zwei Jahren das Rennen in Zagreb und heuer bereits den Slalom in Levi gewonnen, Jens Byggmark ist als Dritter in Levi auch am Podium gestanden. Von diesen beiden erwarte ich mir am Sonntag wieder Top-Resultate.“
Der aus Berg im Drautal stammende Herren-Cheftrainer will seine Slalom-Asse auch nächstes Jahr wieder auf dem Lienzer Hochstein für den Slalom in Kroatien vorbereiten.
Auch für den Gesamt-Slalom-Weltcup sei Myhrer – derzeit Dritter hinter Marcel Hirscher und Felix Neureuther – auf einem guten Weg. Und dann sei neben guten Resultaten bei den nächsten Rennen in Adelboden, Kitzbühel, Wengen, Moskau und Schladming vor allem die Weltmeisterschaft in Schladming von 4. bis 17. Februar das nächste große Ziel. „Da erwarte ich mir Medaillen für unsere schwedischen Ski-Herren, wenn es geht in Gold“, so Pfeiffer abschließend.
Text und Fotos: Raimund Mühlburger
