SV Rapid Sonnenstadt Lienz: Rund 60 Kinder trainieren im Dolomitenstadion
Die Sportvereine sieht Obmann Robert „Didi“ Müller durch die lange Corona-Pause deutlich aufgewertet. Trainer für den Nachwuchs zu finden, ist die größte Herausforderung.
Die jungen Fußballtalente des Fußballkindergartens trainieren seit 15. März im Dolomitenstadion. „Auf unsere Ausschreibung für den Fußballkindergarten hatten wir ein gewaltiges Echo. Die Kinder wollen wieder raus, und die Eltern sind froh, dass sich die Kinder wieder an der frischen Luft bewegen können“, freut sich Didi Müller. Rund 60 Kinder – unter ihnen auch einige Mädchen – trainieren nun wieder zwei Mal in der Woche im Fußballkindergarten sowie in der U8 und U9. „Durch diese Aktion konnten wir etwa 60 Kinder animieren, bei Rapid Lienz regelmäßig zu trainieren. Insgesamt trainieren somit rund 200 Kinder in unseren Nachwuchs-Mannschaften und im Fußballkindergarten.“
Obmann Robert Müller: „Wie die anderen Osttiroler Fußballvereine haben auch wir das Nachwuchstraining wieder aufgenommen. Natürlich müssen alle Kinder und die Trainer jedes Mal einen negativen Corona-Test vorweisen.“
Trainiert werden die jungen Fußballtalente des Fußballkindergartens unter anderem von Matthias Wibmer sowie den Schwestern Laura und Sharon Schmölzer. „Nachwuchs-Trainer zu finden, ist die größte Herausforderung. Die U8-Mannschaft trainiert heute gleichzeitig mit dem Fußballkindergarten hier im Dolomitenstadion. Markus Köfele ist als Nachwuchs-Trainer sehr engagiert, genauso wie Florian Unterweger, Benjamin Cosic und Matthias Wibmer, die ihn unterstützen“, so der Obmann am Montag, 18. Mai. Er sieht vor allem die Sportvereine durch die lange Corona-Pause deutlich aufgewertet.
„Die Kinder wollen wieder an die frische Luft und haben viel Freude an der Bewegung. Das Interesse an unserem Fußballkindergarten hat sich durch Corona deutlich gesteigert. Zwei bis drei Mal mehr Kinder als in den Jahren zuvor trainieren nun hier im Dolomitenstadion. Wenn uns längerfristig etwa zwei Drittel für unsere Nachwuchs-Mannschaften erhalten bleiben, würde ich mich sehr freuen“, betont der Obmann abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger

