Rapid Lienz darf den Meistersekt einkühlen

Am Sonntagvormittag, 12.4., lieferte sich Rapid Lienz mit dem SV Rothenthurn in Kärnten ein spannendes Duell. Für die Lienzer lief es schon in der Anfangsphase sehr gut.

Bereits in Minute 11 kam Clemens Gesser nach einer Ecke von der linken Seite am Fünfer zum Kopfball und nickte zum 0:1 ein. Lukas Steiner verwandelte 5 Minuten später einen Elfmeter nach Foul an Gesser und erzielte das 0:2 für die Gäste aus der Osttiroler Bezirkshauptstadt. Der SV Rothenthurn gab trotz Rückstand nicht auf und machte es wieder spannend. In der 34. Minute gelang Patrik Kade aus zehn Metern der Anschlusstreffer zum 1:2. Nur eine Minute später traf Jürgen Pichorner zum 2:2, und die Fans in Rothenthurn jubelten. Als dann noch der Lienzer Clemens Gesser in Minute 45 wegen zweifacher Schwalbe Rot sah, deutete einiges auf einen Erfolg für Rothenthurn hin.

Nach der Pause gelang den Lienzern aber trotz numerischer Unterlegenheit sehr rasch das erneute Führungstor: Mario Kleinlercher netzte zum 3:2 für die Grünweißen ein. Die Kärntner machten nun viel Druck, doch die Defensive der Gäste ließ sich nicht knacken. Die Lienzer nützten einige Konterchancen und konnten schließlich in Minute 93 über das spielentscheidende 2:4 jubeln. Torschütze war dieses Mal Markus Stocker. Mit einem Punktevorsprung von 12 Punkten auf den Verfolger Radenthein fuhr das Team von Trainer Markus Hanser nach Hause und darf nun eigentlich jetzt schon den Meister-Sekt einkühlen bzw. mit den Planungen für die Landesliga starten!

Text: J. Hilgartner, Foto: Brunner Images

12. April 2015 um