Radhighlights in Osttirol: Nach der Tour of the Alps ist vor der Dolomitenradrundfahrt
Mit der Dolomitenradrundfahrt – dem ältesten Radmarathon Österreichs – steht das nächste Radhighlight in Osttirol bevor. Auch der SuperGiroDolomiti steht heuer erneut am Programm, weil der Plöckenpass wieder offen ist.
Tritt für Tritt rund um die beeindruckenden Lienzer Dolomiten – am 8. Juni gibt es diese Möglichkeit gleich bei zwei Rennen: dem SuperGiroDolomiti und der kürzeren Dolomitenradrundfahrt.
Fix bei der Dolomitenradrundfahrt am Start ist der bisherige Rekordsieger Max Kuen aus Kufstein. „Ich konnte dieses Rennen bisher vier Mal gewinnen und bin damit alleiniger Rekordsieger. Es ist für mich klar, dass ich als Titelverteidiger bei diesem tollen Rennen wieder dabei bin“, freut sich der Tiroler.
Max Kuen sprintete bei der Dolomitenradrundfahrt 2024 vor Johnny Hoogerland zum vierten Sieg.
Heuer kehrt auch der SuperGiroDolomiti auf seine außergewöhnliche Routenführung und in die Stadt Lienz zurück. Letztes Jahr musste dieses Rennen wegen eines Felssturzes am Plöckenpass abgesagt werden. Der SuperGiroDolomiti ist nur etwas für echte Kilometerfresser – 228 Kilometer und 5.450 Höhenmeter sind zu bewältigen. Unterwegs warten legendäre Anstiege wie der Gailbergsattel, der Plöckenpass und als ultimative Herausforderung der Monte Zoncolan, erklommen über die klassische Route von Ovaro.
Duell der Stars? Jack Burke gegen Alban Lakata?
Der eine ist der Lokalmatador, der andere einer der weltweit besten Radmarathonfahrer. Der vielfache MTB-Weltmeister Alban Lakata kehrt in der Woche vor dem SuperGiroDolomiti von einem Gravelrennen aus den USA zurück in die Heimat. „Ich will unbedingt beim SuperGiroDolomiti mitfahren und endlich meinen ersten Sieg holen. Aber die endgültige Startentscheidung fällt erst nach der langen Rückkehr aus den USA“, sagt der „Albanator“.
Das Feld bei Oberdrauburg im Vorjahr
Seine Premiere in Osttirol feiert hingegen fix der in Tirol lebende Kanadier Jack Burke. Der 29-jährige gewann zuletzt zwei Mal den Ötztaler Radmarathon und sorgte mit seinen Strava-Rekorden für Furore: Nachdem er im Vorjahr bereits „King of Mountains” auf dem Mortirolo und dem Stilfserjoch erobert hat, trug er sich mit einem Rekord auf der legendären Alpe d’Huez in die Geschichtsbücher ein. Damit verwies er sogar Spitzenprofis wie Tadej Pogacar in die Schranken.
Team Astana zum Angreifen
Apropos Spitzenprofis: Das kasachische Profi-Radteam XDS Astana wählte die atemberaubenden Dolomiten als Trainingsrevier und nutzt vor der Dolomitenradrundfahrt die einzigartigen Bedingungen für ein intensives Höhentraining. „Der komplette Tour de France-Kader des Teams wird uns beehren und hält am Samstag, 7. Juni, auch eine Autogrammstunde in der Dolomitenhalle ab. Wir bieten damit allen Teilnehmer:innen Stars zum Anfassen“, freut sich OK-Chef Franz Theurl.
Text: Redaktion, Fotos: Expa Pictures

