Premiere bei Dolomitenradrundfahrt – Martin Koch und Manfred Mölgg dabei

Am Sonntag findet neben „SuperGiroDolomiti“ – der Ultra-Variante – natürlich auch wieder der Marathonklassiker „Dolomitenradrundfahrt” statt.

Eine Besonderheit soll, wie Organisator Franz Theurl erklärt, bei der 32. Dolomitenradrundfahrt am Sonntag, 9. Juni 2019, für mehr Sicherheit der Teilnehmer sorgen: „Wie bekannt ist, hat das Unwetter im vergangenen Oktober im Lesachtal einen Hangrutsch in einem kurzen Straßenabschnitt ausgelöst. Bis zur Wiederherstellung dieser Straßenpassage wurde eine Umfahrungsstraße errichtet, die teilweise asphaltiert wurde. Um die Teilnehmer auf diesem Streckenabschnitt keiner unnötigen Gefahr auszusetzen, wurde dieser Sektor als „Timeout-Zone“ definiert. Das bedeutet, hier wird keine Zeit erfasst, und daher können sich die Starter beim Passieren dieses Abschnittes viel Zeit lassen. Die Zeitrechnung setzt somit bei der Abfahrt von der Lesachtalbundesstraße in St. Lorenzen aus und beginnt wieder knapp vor Maria Luggau. Somit können die Teilnehmer mit ähnlichen Zeiten wie im Vorjahr rechnen. Das Straßenbauamt in Kärnten hat sich große Mühe gegeben, um den Fahrkomfort auf der Umfahrung auch für Rennräder sicherzustellen. Die Strecke führt wie gewohnt über eine Distanz von 112 Kilometer und 1.860 Höhenmeter.“

 

Im Bild der ehemalige Kärntner Skisprung-Star Martin Koch (links) neben Stefan Kirchmair. Beide starten auch heuer wieder.

 

Die Marschmusik der Musikkapellen in Birnbaum und St. Lorenzen, das prognostiziert schöne Wetter und die reizvolle Naturlandschaft im Lesachtal werden auch dieses Jahr die Radlerherzen höher schlagen lassen. Neben zahlreichen Startern haben sich auch Slalom-Weltcupsieger Manfred Mölgg aus Südtirol sowie der ehemalige Kärntner Skisprung-Star Martin Koch angemeldet. Aus Tirol führt Tirol Holding-Geschäftsführer Josef Margreiter eine hochkarätige Radlertruppe an.

 

Slalom-Weltcupsieger Manfred Mölgg aus Südtirol bei der Zieleinfahrt der Dolomitenradrundfahrt 2017

 

SuperGiroDolomiti auf verkürzter Strecke
Der Ultra-Marathon SuperGiroDolomiti führt über einzigartige Bergstraßen durch die Europaregionen Osttirol, Kärnten und Friaul auf den Spuren des Giro d`Italia. Die Strecke ist heuer um 25 Kilometer kürzer als in den Vorjahren und verläuft über 207,3 Kilometer und anstrengende 4.597 Höhenmeter. Grund für die Routenänderung sind durch die heftigen Wetterkapriolen im Vorjahr verursachte Straßenschäden im Friaul. „Viele Teilnehmer begrüßen die Verkürzung, da durch das schlechte Wetter in Europa in den letzten Wochen die Vorbereitung für viele nicht optimal verlief. Alle Starter dürfen sich auf ein unvergleichliches Flair entlang der Strecke über den Gailbergsattel, den Plöckenpass nach Italien, der zwei Mal befahren wird, und den Kartitscher Sattel freuen“, so Theurl.

 

Text: Sportredaktion, Fotos: Expa Groder

04. Juni 2019 um