Niedertscheider startete in Ungarn gut in die Saison

In den beiden Premiere-Rennen des Suzuki Motorsport Cup am Hungaroring sicherte sich der Lienzer Lukas Niedertscheider am 26. und 27. April 2014 den dritten und zweiten Platz.

Die ersten beiden Rennen des Suzuki Motorsport Cup wurden heuer am Hungaroring bei Budapest am 26. und 27. April ausgetragen – mit dabei auch der Lienzer Lukas Niedertscheider, der sich für die heurige Saison viel vorgenommen hat (wir berichteten). Im Unterschied zur letzten Saison starten heuer alle Fahrzeuge der ungarischen und österreichischen Wertung im gleichen Feld. 27 ähnliche Autos waren also auf der historischen Formel 1-Strecke unterwegs.

Das erste Rennen am Samstag, 26. April, war ebenso verregnet wie das Qualifiying am Vortag, bei dem sich der junge Osttiroler Platz 4 in der zweiten Startreihe sicherte. Er überholte schon in der zweiten Kurve den Drittplatzierten und lieferte sich mit ihm ein langes Duell um Platz drei. Der Lienzer konnte sich dabei behaupten, nach einem Dreher des Routiniers Hans Egger-Richter fand er sich sogar auf Platz zwei wieder. Egger-Richter kam seine Regenerfahrung zugute, und so stand Niedertscheider schließlich auf dem dritten Podestplatz.

 

Lukas Niedertscheider hat sich für die heurigen Rennen viel vorgenommen und konnte am Hungaroring schon kräftig aufzeigen.

Lukas Niedertscheider hat sich für die heurigen Rennen viel vorgenommen und konnte am Hungaroring schon kräftig aufzeigen.

 

Beim zweiten Rennen am Sonntag, 27. April, herrschten trockene Bedingungen. Nach drei Runden war Niedertscheider hinter Vorjahresmeister Christoph Zellhofer Zweiter. Der junge Osttiroler gab ziemlich Druck, kam aber einfach nicht an Zellhofer vorbei. Kevin Friesacher, Bruder des ehemaligen Formel 1-Fahrers Patrick Friesacher, schloss auf das Duo auf. Im Kampf um Platz zwei wurde Niedertscheider zweimal beinahe von der Strecke geschickt. Er konnte sich jedoch durch erstaunliche Reflexe auf der Strecke und auch vor Friesacher halten und immer wieder Angriffe auf Zellhofer führen. In der letzten Runde fuhr Friesacher am Osttiroler vorbei. Nun klopfte Niedertscheider mehrmals an der Stoßstange von Friesacher an und eroberte fünf Kurven vor Schluss mit einem starken Manöver den zweiten Platz zurück.

„An der Spitze geht es um alles oder nichts, dort muss man kämpfen wie ein Löwe. Ich bin mit einem zweiten und einem dritten Platz bei den Premiere-Rennen in Ungarn sehr zufrieden“, so Lukas Niedertscheider nach den beiden Rennen.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Niedertscheider

30. April 2014 um