Motocross: Kalser Johannes Wibmer gewinnt Rennen der Österr. Staatsmeisterschaft
Den AUNER Cup in Rietz dominierte Johannes Wibmer klar, und bei den Rennen der Österreichischen Staatsmeisterschaft holte er einen 1. und einen 2. Platz.
Am vergangenen Wochenende stand Rietz im Tiroler Oberland ganz im Zeichen des Motocross-Sports. Auf dem Programm standen zwei Rennen des AUNER Cups am Samstag und zwei Rennen der Österreichischen Staatsmeisterschaft am Sonntag. Bei Traumwetter und besten Bedingungen konnte sich der 18-jährige Motocrossfahrer Johannes Wibmer aus Kals am Großglockner nach der verletzungsbedingten Auszeit im Vorjahr (Oberschenkelfraktur) wieder in Bestform präsentieren.
Mit großem Vorsprung dominierte der SICK-Series-Fahrer am Samstag beide Rennläufe des AUNER Cups. Mit zwei souveränen Starts sicherte er sich in beiden Läufen den Holeshot, überzeugte jeweils mit überlegener Laufbestzeit und holte sich in souveräner Manier den Tagessieg.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Österreichischen Staatsmeisterschaft. Bei sommerlichen Temperaturen von 30 Grad, bei besten Streckenbedingungen und sehr starker Konkurrenz wurden die Rennen ausgetragen. Nach der Bestzeit im Zeittraining fuhr der Kalser im ersten Lauf als Vierter in die erste Rennkurve, konnte aber schon nach zwei Runden seine Konkurrenz hinter sich lassen und die Führung immer weiter ausbauen. Leider kam er im weiteren Verlauf des Rennens zu Sturz und beendete den Lauf schlussendlich hinter dem Ungarn Boldizsar Nikolics auf Platz zwei.
Im zweiten Rennlauf bestätigte der 18-jährige Osttiroler seine Top-Form. Vom Start bis zum Ziel führte er das Rennen auf seiner GasGas souverän an und konnte mit einem beachtlichen Vorsprung den Lauf klar für sich entscheiden. Mit dem Tagessieg beim ÖM-Rennen sammelte der SICK-Series-Fahrer wieder wichtige Punkte für die Meisterschaft.
Nach dem Event in Rietz sind nun fünf von insgesamt acht Rennen der Österreichischen Staatsmeisterschaft ausgetragen. Aktuell belegt Johannes Wibmer den 2. Platz hinter dem Ungarn Boldizsar Nikolics – es bleibt also spannend.
Text: Redaktion, Fotos: privat

