Modellfliegerclub Lienz lud zum ersten E-RES Dolomitenpokal
Angelehnt an die früheren „Internationalen Dolomitenpokalfliegen“ trug der MFC Lienz nach der Zwangspause erstmals wieder einen Wettbewerb aus.
Die „Internationalen Dolomitenpokalfliegen“ wurden 13 Mal ausgetragen. Nun wurde diesem Namen nach mehr als 50 Jahren (!) wieder neues Leben eingehaucht. Ging es früher um verbrennerunterstützten Kunstflug, konnten sich die Teilnehmer vor Kurzem am Lienzer Modellflugplatz in einer ganz jungen (und leisen) Wettbewerbsklasse messen – dem E-RES.
v.l.n.r.: Organisationsleiter Fritz Dietrich, Michael Pfurner und Mark Köffler beim Vermessen des Modells von Mario und Christian Brandner
Der Schwerpunkt in der Klasse E-RES liegt im Fliegen und Landen und nicht im Vorführen von Figuren. Die Abkürzung RES steht für Rudder (Seitenruder), Elevator (Höhenruder) und Spoiler (Landeklappe). Ziel ist es, nach möglichst genau 6,5 Minuten eine Ziellandung zu absolvieren, Strafpunkte gibt es bei Unter- oder Überschreiten der Zeit.
Stefan Sporer (Mitte) siegte vor Herbert Dietrich (rechts) und Marco Bierbauer (links)
Bei dem erstmalig in Osttirol ausgetragenen E-Res Dolomitenpokal siegte Stefan Sporer von der MBG Hall in Tirol vor Lokalmatador Herbert Dietrich (MFC Lienz) und Marco Bierbauer vom SFC Fürstenfeld. Der MFC Lienz freute sich über die große Beteiligung (30 Piloten aus Österreich und Deutschland). Die weiteren Teilnehmer des Lienzer Modellfliegerclubs waren Peter Dietrich und Arne Hils.
Text: Markus Kozubowski, Fotos: Markus Kozubowski, Karl Dapra