Militärschießplatz „Lavanter Forcha“: Heeresmeister im Schießen ermittelt
Die besten Schützen des Bundesheeres aus allen Bundesländern kämpften von 7. bis 11. Oktober in den Einzel- und Gruppenbewerben mit dem Sturmgewehr und mit der Pistole um den Titel des Heeresmeisters.
Am Osttiroler Militärschießplatz „Lavanter Forcha“ fanden vom 7. bis 11. Oktober die Heeresmeisterschaften im Schießen statt.
Sturmgewehr
Mit dem Sturmgewehr 77 wird liegend auf ein 200 Meter entferntes Ziel geschossen. Zehn Schuss Präzision und zehn Schuss Schnellfeuer entscheiden über Sieg und Niederlage. In der Männerklasse kürte sich Oberstabswachtmeister Adrian F. (Kärnten) mit 196 Ringen zum Heeresmeister. Vizeleutnant Bruno S. (Wien) wurde mit 194 Ringen Zweiter und Stabswachtmeister Christan B. (Steiermark) mit 193 Ringen Dritter.
Bei den Frauen führte heuer kein Weg an Stabswachtmeister Elisabeth J. aus Kärnten vorbei. Mit 193 Ringen sicherte sie sich den Titel Heeresmeisterin. Zugsführer Sylvia P. (Salzburg) holte sich mit 191 Ringen den zweiten Platz und Oberwachtmeister Nadine G. (Salzburg) landete mit 181 Ringen auf dem dritten Platz.

Pistole
Eine Pistole (P80) mit zehn Schuss, Präzisionsscheiben und 25 Meter Distanz: Mehr braucht es nicht, um den Heeresmeister im Pistolenschießen zu ermitteln. Am besten mit dem Setting kam Vizeleutnant Alois S. aus Salzburg zurecht und holte sich mit 90 Ringen den Heeresmeistertitel. Oberstleutnant Martin F. (Wien) musste sich mit einem Ring weniger und dem zweiten Platz zufriedengeben. Die Bronzemedaille ging mit 87 Ringen an Vizeleutnant Josef H. aus dem Burgenland. Bei den Frauen führte kein Weg an der Stabswachtmeister Elisabeth J. aus Kärnten (86 Ringe) vorbei. Zugsführer Sylvia P. aus Salzburg landete mit 79 Ringen auf dem Silbertreppchen, noch vor ihrer Landsfrau Oberwachtmeister Nadine G.

Mannschaftschießen mit dem Sturmgewehr
Die beste Kombination aus Schnelligkeit, Präzision und Konzentration entscheiden beim Teambewerb. Vier Soldaten bilden ein Team und geben nach einem 200-Meter-Lauf liegend 40 Schuss auf das 200 Meter entfernte Ziel ab. Die Siegermannschaft bestehend aus Stabswachtmeister Roman W., Vizeleutnant Günther Z., Vizeleutnant Albert T. und Vizeleutnant Alois S. (Salzburg) erreichte 382 Ringe. Mit 376 Ringen ging der zweite Platz an die Mannschaft Oberst Christian K., Oberstleutnant Martin F., Vizeleutnant Michael P. und Vizeleutnant Bruno S. (Wien). Die Mannschaft aus Kärnten mit Vizeleutnant Dieter G., Oberstabswachtmeister Adrian F., Oberstabswachtmeister Anton-Heinz K. und Stabswachtmeister Elisabeth J. holte sich mit 372 Ringen die Bronzemedaille.
Gesamtsieger
In der Zusammenschau der Platzierungen aus dem Gewehr- und dem Pistolenschießen ergibt sich der Heeresmeister im Schießen. Diesen Titel eroberten Vizeleutnant Alois S. aus Salzburg und Stabswachtmeister Elisabeth J. aus Kärnten.

Mannschaftschießen Pistole
Auch mit der Pistole wurde ein Mannschaftswettbewerb ausgetragen. Das beste Team kam mit 309 Ringen und den Mitgliedern Vizeleutnant Dieter G., Oberstabswachtmeister Adrian F., Oberwachtmeister Gert W. und Stabswachtmeister Elisabeth J. aus Kärnten. Oberst Christian K., Oberstleutnant Martin F., Vizeleutnant Michael P. und Vizeleutnant Michael R. aus Wien landeten mit 307 Ringen knapp dahinter auf Platz zwei. Bronze ging mit 288 Ringen an Vizeleutnant Alois S., Gefreiten Manuel H., Vizeleutnant Martin W. und Offiziersstellvertreter Michael L. (Salzburg).
Text: Redaktion, Fotos: Bundesheer/Hansjörg Raggl, Wolfgang Riedlsperger