Karnisches Ungetüm: Osttiroler Läufer mischten beim Trail „KUT80“ vorne mit
Der Sillianer Martin Schneider holte sich beim Trail in den Karnischen Alpen am Samstag, 26. August, den dritten Platz. Thomas Mair aus Assling wurde ausgezeichneter Sechster.
80 Kilometer Distanz und 5.200 Höhenmeter waren beim „Karnisches Ungetüm“ zu bewältigen. Hundert Läuferinnen und Läufer waren für den Trail entlang der Grenzlinie Österreich-Italien zugelassen. Das Interesse war groß, und so musste die Anmeldung schon Tage vor dem Start geschlossen werden. Gestartet wurde der herausfordernde Berglauf am Samstag, 26. August, um 0.00 Uhr, in Sillian.
Die Strecke führte entlang des Karnisches Höhenweges nach Kötschach-Mauthen. Cut-offs (Zeiten, zu denen der jeweilige Kontrollpunkt erreicht bzw. wieder verlassen werden musste) befanden sich auf der Porzehütte (8.00 Uhr), auf dem Hochweißsteinhaus (13.00 Uhr) und auf der Wolayerseehütte (17.00 Uhr). Der Zielschuss in Kötschach-Mauthen musste spätestens um 20.00 Uhr passiert werden, um für den Trail gewertet zu werden.
Thomas Mair aus Assling wurde mit einer Zeit von 11:39:15 ausgezeichneter Sechster.
Alexander Marcel Westenberger aus Deutschland gewann das Rennen mit einer Zeit von 10 Stunden, 41 Minuten und 43 Sekunden. Zweiter wurde der Österreicher Thomas Reichl (11:07:40), und auf dem dritten Rang platzierte sich mit einer hervorragenden Zeit von 11:17:42 der Sillianer Martin Schneider.
Bei den Herren ganz vorne mitmischen konnten auch Thomas Mair aus Assling (Compedal Racing Team). Er erreichte nach 11 Stunden, 39 Minuten und 15 Sekunden das Ziel in Kötschach-Mauthen.
Bei den Damen siegte Heidi Annemarie Schwartz aus Deutschland (14:58:25) vor der Österreicherin Johanna Simmer (16:02:34) und Sabrina Prager aus Deutschland (16:41:38).
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Florian Vergeiner