In der Seilschaft rasant durch die Tore
Alle zwei Jahre veranstalten die Kalser Bergführer ihr traditionelles Seilrennen. Am Samstag, 8.2., ging das sportliche Event auf der Figolabfahrt in Kals über die Bühne.
Das Seilrennen der Bergführer, das abwechselnd in Kals und Heiligenblut stattfindet, hat Tradition. Dabei müssen Zweierteams in verschiedenen Wertungsklassen einen Riesentorlauf bewältigen, den man in diesem Jahr wieder auf der Figolabfahrt im Kalser Skigebiet aussteckte. Knapp 80 Paare stellten sich am Samstag der Herausforderung, um im Rennanzug um die Bestzeit in ihrer Klasse und um den Tagessieg zu fighten.
Einige Teilnehmer nahmen es „lockerer“ und traten in nostalgischen Outfits an. Der Spaßfaktor war so für beide Seiten – die Seilschaften auf der Piste und die Zuschauer – garantiert!
In der Alpinklasse der Bergführer und Schilehrer setzten sich Michael Kleinlercher und Manni Passler unangefochten an die Spitze. Sie legten mit 43,24 Sekunden einen Traumlauf und damit auch die Tagesbestzeit hin. Als schnellstes Paar der Damenklasse siegten Katrin und Evelyn Egger, in der gemischten Klasse standen Stefanie und Alban Resinger am Podest ganz oben. Der Sieg in der Mittelwertung ging an zwei Gäste aus Deutschland.
Den Schnellsten des traditionellen Seilrennens winkten auch in diesem Jahr die begehrten Glocknerkreuze.
Im Anschluss an das Rennen wurden die Sieger-Paare im Johann Stüdl-Saal in Kals geehrt und im Rahmen einer Tombola tolle Preise vergeben. „Eine gelungene Veranstaltung“, freute sich Michael Amraser, der Obmann der Kalser Bergführer, über den reibungslosen Ablauf des Events bei guten äußeren Bedingungen. Bis in die frühen Morgenstunden feierte man mit den Einheimischen und Gästen. Für ausgelassene Partystimmung sorgten die Bands „Alpenstoff“ und „Jetlag“.
Text: E. Hilgartner, Fotos: Brunner Images, Christian Riepler
