Erstes CHL-Semifinale geht mit 12:1 an Huben

Der UECR Huben gewinnt das erste Semifinale im CHL-Playoff gegen den EC SV Spittal am Montag, 18. Feber 2013, im Eisstadion von Huben haushoch mit 12:1.

Der EC SV Spittal war mit nur elf Mann zum ersten Semifinalspiel nach Huben angereist, trotzdem konnten die Kärntner mit dem hohen Tempo der Hubener Eisbären zunächst ziemlich gut mithalten. In der zwölften Minute gelingt Christian Unterlercher im Powerplay der Führungstreffer für die Eisbären, und in der 15. Minute erhöht Alexander Riepler – wieder in Überzahl – auf 2:0. Knapp vor Ende des ersten Drittels bringt Marco Regger nach Zuspiel von Thomas Tilli und Martin Dobner den Puck im Hubener Tor unter, und so geht es mit einem Zwischenstand von 2:1 das erste Mal in die Kabinen.

In der ersten Minute nach Seitenwechsel erhöht Johannes Warscher auf 3:1, und Christian Unterlercher legt drei Minuten später mit seinem zweiten Treffer nach. Obwohl Alexander Payr in der 29. Minute einen Weitschuss in der Kreuzecke der Spittaler versenkt, ruhen sich die Eisbären nicht aus, und so erhöhen Martin Pewal und Martin Mühlburger noch im Mitteldrittel auf 7:1 für die Hubener. Mit diesem komfortablen Vorsprung konnten die Eisbären das Match ruhig zu Ende spielen. Die ersatzgeschwächten Spittaler brachen in den letzten zehn Minuten der Partie dann auch noch richtig ein. Fast im Minutentakt netzten Jürgen Steiner, Alexander Riepler, Johannes Warscher, Martin Pewal und Jiri Broz im Kärntner Tor ein und sorgten für einen haushohen 12:1-Sieg des UECR Huben.

Bereits am Mittwoch, 20. Feber, könnte beim zweiten Semifinale in Spittal die Entscheidung fallen. Bei der derzeit so starken Performance der Hubener und mit den vielen Ausfällen in den Spittaler Reihen dürfte es für die Kärntner auch zu Hause einigermaßen schwierig werden, gegen die Osttiroler aufzukommen.

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Brunner Images

19. Februar 2013 um