Dolomitenradrundfahrt: Skispringer Martin Koch feiert Premiere in Osttirol

Die 31. Dolomitenradrundfahrt am 10. Juni ist der erste Radmarathon von Olympiasieger Martin Koch. Er bestreitet die Rundfahrt mit seinem Freund Jörg Moser.

1998 feierte Martin Koch sein Debüt im Skisprung-Weltcup. 20 Jahre später sattelt der Olympiasieger auf das Rad um. Die 31. Dolomitenradrundfahrt, die von Lienz 112 Kilometer über das Lesachtal und den Kartitscher Sattel führt, ist der erste Radmarathon des Kärntners. Dass er gewisse Radgene mitbekommen hat, könnte gut möglich sein. Sein Vater Fritz war nämlich der Sieger der allerersten Dolomitenradrundfahrt. Martin Koch bestreitet die Rundfahrt am 10. Juni gemeinsam mit seinem Freund Jörg Moser. „Mein Vater hat auch überlegt, mitzufahren. Aber mit seinen 62 Jahren scheint ein vierter Sieg nicht mehr möglich“, schmunzelt der Villacher, der 2014 seine Skisprungkarriere an den Nagel gehängt hat und seitdem auch als Skisprung-Experte beim ORF arbeitet.

Dass Wintersportler auch auf dem Rad gute Figur machen, zeigt derzeit nicht nur Primoz Roglic, der heuer bereits die Tour de Romandie und die Baskenland-Rundfahrt gewann. Auch Slalom-Weltcupsieger Manfred Mölgg aus Südtirol bestritt in den vergangenen Jahren die Dolomitenradrundfahrt und holte mit Rang zwölf sein bisher bestes Ergebnis.

Im Zuge der Dolomitenradrundfahrt findet heuer zum 5. Mal auch die Extremvariante „SuperGiroDolomiti“ statt. Dabei verbindet die 232 Kilometer lange Strecke die Europaregionen Osttirol, Kärnten und Friaul. Auf die Teilnehmer warten 5.234 Höhenmeter und fünf hohe Pässe.

 

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Martin Koch

01. Juni 2018 um