Bundesheer ermittelte in Osttirol die Heeresmeister im Schießen
Die besten Schützen des Österreichischen Bundesheeres aus allen Bundesländern kämpften am Militärschießplatz „Lavanter Forcha“ mit dem Sturmgewehr und mit der Pistole um den Titel des Heeresmeisters.
Vom 12. bis 16. Oktober fanden am Militärschießplatz „Lavanter Forcha“ die Heeresmeisterschaften im Schießen statt. In den Einzel- und Gruppenbewerben wurde um die Titel gekämpft.
Sturmgewehr
Mit dem Sturmgewehr 77 wird liegend auf ein 200 Meter entferntes Ziel geschossen. Zehn Schuss Präzision und zehn Schuss Schnellfeuer entscheiden über Sieg und Niederlage. In der Männerklasse kürte sich Günther Zwinger (195 Ringe) vor seinem Salzburger Landsmann Roman Wehrberger und dem Wiener Martin Fetz (beide 193 Ringe) zum Sieger.
Bei den Frauen führte heuer kein Weg an der Salzburgerin Sylvia Papernigg (190 Ringe) vorbei. Den zweiten Platz holte sich Elisabeth Jobst (186 Ringe) aus Kärnten. Ebenfalls nach Kärnten, und zwar an Karola Kogler (182 Ringe), ging Platz drei.
Die Siegerinnen im Bewerb Pistolenschießen
Pistole
Eine Pistole (P80) mit zehn Schuss, Präzisionsscheiben und 25 Meter Distanz: Mehr braucht es nicht, um den Heeresmeister im Pistolenschießen zu ermitteln. Am besten mit dem Setting kamen Peter Puchberger aus Oberösterreich und Martin Unger aus Wien (beide 88 Ringe) zurecht. Auf Platz drei landete der Wiener Christian Krammer mit einem Ring Abstand.
Bei den Frauen gewann die Kärntnerin Elisabeth Jobst mit hervorragenden 90 Ringen. Die Salzburgerin Sylvia Papernigg errang mit 79 Ringen Platz zwei. Den dritten Rang belegte Karola Kogler aus Kärnten (69 Ringe).
Die besten Schützen im Bewerb Schießen Sturmgewehr
Mannschaftschießen mit dem Sturmgewehr
Die beste Kombination aus Schnelligkeit, Präzision und Konzentration entscheidet beim Teambewerb. Vier Soldaten bilden ein Team und geben nach einem 200-Meter-Lauf liegend 40 Schuss auf das 200 Meter entfernte Ziel ab.
Die Siegermannschaft, bestehend aus Roman Wehrberger, Sylvia Papernigg, Günther Zwinger und Albert Tschurtschenthaler, erreichte 383 Ringe. Mit 378 Ringen ging Silber an die Lokalmatadore Martin Zapata, Franz Tagger, Peter Lamprecht und Hubert Mühlmann aus Tirol. Die Kärntner Anton-Heinz Kleinfercher, Christian Bachmann, Helmut Burgstaller und Adrian Fritzer holten sich mit 375 Ringen den dritten Platz.
In der Zusammenschau der Platzierungen aus dem Gewehr- und dem Pistolenschießen ergibt sich der Heeresmeister im Schießen. Diesen Titel eroberte sich Martin Fetz aus Wien. Bei den Frauen ging der Titel an Elisabeth Jobst aus Kärnten.
Beim Mannschaftsbewerb Sturmgewehr siegte Salzburg vor Tirol und Kärnten.
Mannschaftschießen Pistole
Auch mit der Pistole wurde ein Mannschaftswettbewerb ausgetragen. Das beste Team kam aus Wien. Martin Unger, Michael Praschinger, Martin Fetz und Christian Krammer holten 313 Ringe. Das Team aus Oberösterreich mit Maximilian Roithner, Johannes Oschgang, Robert Köppl und Peter Puchberger landete mit 300 Ringen auf Platz zwei. Bronze blieb mit 293 Ringen und den Schützen Hubert Mühlmann, Peter Lamprecht, Franz Tagger und Florian Granig in Tirol.
Text: Redaktion, Fotos: Bundesheer/Hansjörg Raggl
