Beim diesjährigen „Dolomitenmann“ wird es eine neue Kajak-Herausforderung geben
Die Änderung der Kajakstrecke sichert auch im 37. Austragungsjahr Spannung pur und wird den extremen Anforderungen des härtesten Teambewerbs der Welt mehr als gerecht.
Es sind die unveränderten, knallharten Parameter, die den Red Bull Dolomitenmann seit 1988 zum härtesten Teambewerb der Welt machen. Ein Berglauf über 1.760 Höhenmeter in die hochalpinen Lienzer Dolomiten, gefolgt vom Paragleitflug mit Zwischenlandung und Aufstieg zum erneuten Start und der finalen Ladung im Dolomitenstadion. Dort beginnt für die Mountainbiker der 1.600 Höhenmeter-Ritt über 32 Kilometer bis zur Übergabe an die Wildwasserspezialisten, die im Kajak erstmal eine signifikant abgeänderte Route zu bewältigen haben. Den Hochwasserumbau der Isel musste das OK-Team des Red Bull Dolomitenmanns nämlich zum Anlass nehmen, eine vollkommen neue Streckenführung für die Wildwasserathleten zu entwickeln und diese auch an das internationale ICF-Reglement anzupassen.
„Aufgrund des Umbaus der Isel ist die Fließgeschwindigkeit deutlich gestiegen, was die Passage Richtung Südtirolerplatz verlängert und intensiviert hätte. Der Wegfall des Iselkatarakts als Schlüsselstelle war ein weiteres Kriterium für die Streckenverlegung und Anpassung des Bootsreglements,“ erklärt Günther Oberwalder, Chef des Kajakbewerbs beim Red Bull Dolomitenmann. Die Änderung der Kajakstrecke sichert auch im 37. Austragungsjahr Spannung pur und wird den extremen Anforderungen des härtesten Teambewerbs der Welt mehr als gerecht. Zudem bietet die neue Streckenführung den Zuschauern entlang des Iselkais perfekte Einblicke in den Wettkampf inmitten des Lienzer Stadtgebietes. „Die Laufzeit wird circa 10 Minuten länger als bisher, besonders kräfteraubend werden die zwei Aufwärtspassagen sein. Mein persönliches Highlight ist die technische Passage bei einer Wasserverschneidung, wo zwei Flussabschnitte zusammenfließen. Hotspot für die Zuschauer wird sicher die extra angefertigte Rampe sein, an der die Kajaker neu einbooten müssen, um spektakulär ins Wasser zu sliden“, freut sich Armin Zöttl, Obmann des OKC (Osttiroler Kajakclub) und ehemaliges Mitglied der Kanuslalom-Nationalmannschaft als Zuständiger für die Kajakstrecke beim Red Bull Dolomitenmann.
Die Zuschauer möglichst nahe und live in den Rennverlauf mit einzubinden, ist seit jeher eines der Credos beim Red Bull Dolomitenmann. Das Dolomitenstadion wird wieder zum actionreichen Zuschauer-Hotspot, wo die spektakulären Landungen der Paragleiter und die ersten Meter der Mountainbiker aus nächster Nähe mitverfolgt werden können. Weitere organisierte Zuschauerzonen finden die Fans auf der Moosalm, dem Lienzer Hauptplatz mit Start und Ziel sowie heuer neu in der Pfister. Wer den Red Bull Dolomitenmann kennt, schätzt auch sein Programm, das auch 2024 keine Wünsche offenlässt. Am Freitag, 6. September, startet das Event ab 19.00 Uhr mit der Ö3 Warm-Up-Night am Lienzer Hauptplatz. Hier wird am Samstag, 7. September, ab 18.30 Uhr auch die Siegerehrung mit der anschließenden Ö3 Champions Night bei freiem Eintritt über die Bühne gehen.
Text: Redaktion, Foto:© Lukas Pilz /Red Bull Content Pool