Heiligenblut: Großglockner Berglauf und Bike Challenge stehen in den Startlöchern
Für den Großglockner Berglauf am Sonntag, 11. Juli, sind noch 50 Startplätze, für die Bike Challenge einen Tag davor noch 30 Startplätze frei. Anmeldeschluss ist der 25. Juni.
Die Strecke des Großglockner Berglaufes führt durch alle alpinen Vegetationsstufen – von der typischen Kulturlandschaft hinauf bis in die hochalpine Gletscherregion. Nach dem Start laufen die Teilnehmer durch den Ort, bis sie den Talschluss von Heiligenblut erreichen. Dort führt die Strecke auf die Sattelalm und weiter zur Bricciuskapelle. Über die Trogalm wird die Pasterze durchlaufen, der längste Gletscher der Ostalpen. Das Ziel befindet sich auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Insgesamt werden auf knapp etwas mehr 13 Kilometern 1.265 Höhenmeter zurückgelegt. 2021 ist der Großglockner Berglauf auf 900 TeilnehmerInnen limitiert.
Die 6. Grossglockner Bike Challenge ist ein Jedermann-Radrennen und findet einen Tag vor dem Berglauf statt. Die Strecke führt von Heiligenblut über die für den Verkehr gesperrte Grossglockner Hochalpenstraße auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Wie beim Giro d’Italia 2011 endet die Grossglockner Bike Challenge auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Rund 17 km Strecke und 1.212 Höhenmeter sind zu bewältigen. Die Bike Challenge ist auf 500 TeilnehmerInnen limitiert und zählt 2021 erstmals zur Austria Top Tour.

„Wir wollen unseren Beitrag zur Rückkehr in die Normalität leisten. Natürlich haben wir ein Präventionskonzept, welches wir neuen Verordnungen jederzeit anpassen können“, so Organisator Julius Rupitsch.
Neben dem Breitensport wird auch der Spitzensport wieder in das Event integriert sein. Der Berglauf-Weltcup macht heuer wieder in gewohnter Form in Heiligenblut Station. Ein starkes Starterfeld ist hier zu erwarten.
„Viele haben heuer schon abgesagt, aber wir haben immer an unserem Plan festgehalten, und daher freut es uns umso mehr, dass wir für unseren Mut belohnt wurden und die neuen Lockerungen uns ein Comeback ermöglichen. Natürlich waren und sind viele Sportler skeptisch, aber man merkt ganz klar, dass den Menschen der Großglockner Berglauf gefehlt hat“, sagt Rupitsch zu den derzeitigen Entwicklungen.
Text: Redaktion, Fotos: wisthaler.com