145 BergläuferInnen bei Simonyseeberglauf

Bei der 3. Ausgabe des vom Verein „Neo Diesel Osttirol“ veranstalteten Rennens setzten sich der Pinzgauer Manuel Innerhofer und die Tirolerin Alexandra Hauser durch.

Bei herrlichem Spätsommerwetter ging am Samstag, 26. August, der 3. Simonyseeberglauf in Prägraten am Großvenediger über die Bühne. Mit Start am Parkplatz Ströden waren wieder sieben Kilometer Strecke und 980 Höhenmeter bis zum Ziel beim Simonysee auf 2.361 Metern Seehöhe zu bewältigen.

 

Die Tagesschnellsten bei den Herren v.l.n.r.: Martin Weißkopf, Christian Neumair, Stefan Knopf, Sieger Manuel Innerhofer, Manuel Seibald

 

Der amtierende Berglaufstaatsmeister Manuel Innerhofer aus dem Pinzgau ließ von Anfang an nichts anbrennen und bestimmte beim Lauf durch das wunderschöne Maurertal das Tempo. Mit einer Zeit von 46 Minuten und 27,2 Sekunden siegte er und unterbot den alten Streckenrekord um 1 Minute und 6 Sekunden. Knapp dahinter folgten Stefan Knopf (47:07,8) und Manuel Seibald (47:37,8).

 

Die schnellsten Damen v.l.n.r.: Ina Forchthammer, Hannah Kadner, Susanne Mair, Siegerin Alexandra Hauser, Verena Streitberger

 

Bei den Damen konnte sich die junge Tirolerin Alexandra Hauser durchsetzen. Mit einer Zeit von 57:07,7 verbesserte sie den bisherigen Streckenrekord um 2 Minuten und 40 Sekunden. Platz zwei erkämpfte sich die Asslingerin Susanne Mair (59:20,9). Die Siegerin von 2016, Verena Streitberger, wurde mit einer Zeit von 1:00:18,7 Dritte.

In der Klasse Schüler männlich siegte Philipp Fuchs vor Lorenz Bodner und Luca Asslaber.

 

Besonders erfreulich war auch, dass in der Schülerklasse zwölf junge AthletInnen an den Start gingen. Philipp Fuchs war mit einer Zeit von 1:00:03 bei den Burschen der Schnellste, Jana Berger (1:31:34,3) siegte bei den Mädchen.

 

In der Klasse Schüler weiblich siegte Jana Berger vor Bibiana Mattersberger und Hannah Wurnitsch.

 

Beim Schlüsselstück der Strecke – dem so genannten Keesriegel unterhalb der Essener-Rostocker-Hütte – wurde ein eigens prämierter Sprint ausgetragen. Ina Forchthammer und Christian Neumair entschieden diesen für sich und erhielten ein Bild des Osttiroler Künstlers Hans Salcher als Preis.

 

In der Hobbyklasse (Mittelzeit) siegte Fabian Theurl vor Wolfgang Plattner und Michael Wolsegger. Der Sieger durfte sich über eine Sportuhr im Wert von 500 Euro freuen.

 

Die Siegerehrung fand auf der der Essener-Rostocker-Hütte statt, wo bei Live-Musik der Renntag gemütlich ausklang. Die Veranstalter von  „Neo Diesel Osttirol“ freuten sich über die vielen Teilnehmer, bedankten sich bei den unzähligen freiwilligen Helfern sowie Sponsoren und luden alle ein, am 25. August 2018 beim 4. Simonyseeberglauf wieder dabei zu sein.

 

Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Schoko

 

29. August 2017 um