1. tschechischer Sieg beim Dolomitenlauf
Erstmals in der 40-jährigen Geschichte des Dolomitenlaufes kommt der Sieger aus Tschechien: Petr Novak gewann überlegen vor seinem Landsmann Martin Koukal.
Der Tscheche Petr Nowak war der große Dominator des 40. Dolomitenlaufes, der zum FIS Marathon-Cup und zum World Loppet zählt. Der Zweite des letzten Marathon-Cups in La Sgambeda setzte sich rund 27 Kilometer nach dem Start von einer kleinen Spitzengruppe ab und lief nach anspruchsvollen 495 Höhenmetern einem ungefährdeten Sieg entgegen. Als Verlierer des Tages gelten vor allem die italienischen Langläufer: Dreifachsieger Fabio Santus belegte vor seinen Landsleuten Alan Martinielli und Olympiasieger Cristian Zorzi „nur“ den siebenten Platz.
Keiner der österreichischen Läufer schaffte im international Top-besetzten Feld den Sprung in die Top-20. Christian Eberharter verwies im Zielsprint ÖSV-Kaderläufer Aurelius Herburger auf den 24. Platz. „Aufgrund des vielen Neuschnees war es ein hartes und langsames Rennen. Aber ich bin trotzdem zufrieden mit meiner Leistung“, so Eberharter. Auch der 25-jährige Herburger aus Vorarlberg erklärte: „Angesichts des so stark besetztes Feldes war nicht mehr möglich.“ Pech hatte ÖSV-Athlet Markus Bader, der als Opfer seiner falschen Skiwahl den 36. Platz belegte: „Bis Km 20 war ich im Spitzenfeld mit dabei, dann ging nichts mehr. Schade, denn heute wäre mehr möglich gewesen!“
Der Tscheche Petr Novak feierte in Obertilliach seinen ersten Triumph im FIS Marathon-Cup: „Es ist super gelaufen und auch das Material war perfekt. Obwohl ich bei der ersten Abfahrt wegen des vielen Schnees gestürzt bin, konnte ich wieder zur Spitze aufschließen. In der zweiten Rennhälfte habe ich gewusst, dass ich heute gewinnen werde. Für mich ist das ein riesengroßer Erfolg!“
Bei den Damen jubelte die Finnin Riitta-Liisa Roponen, die auch bei den Olympischen Spielen in Sotschi starten wird, über ihren ersten Triumph beim Dolomitenlauf. Sie verwies die Russinnen Julia Tikhonova und Olga Rotcheva auf die Plätze. Beste Österreicherin wurde Barbara Rohrmoser-Knapp als 20.. Wie am Samstag im Classicrace gewann der Tscheche Jiri Rocarek das 20 km-Rennen im freien Stil. Der Tscheche verwies seinen Fischer-Teamkollegen und Landsmann Viktor Novotny nach einer Laufzeit von 53:46 Minuten um drei Sekunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde der Deutsche Andreas Katz. Als bester Österreicher landete ÖSV-Kaderläufer Kevin Plessnitzer auf dem vierten Platz. Bei den Damen gab es durch Julia Belger und Alexandra Svoboda einen deutschen Doppelsieg. Beste Österreicherin wurde Cäcilia Ladstätter-Veiter aus dem Defereggental als Achte.
Alle Ergebnisse des 40. Dolomitenlaufs unter http://results1.pentek-timing.at/results/show_results.php?veranstnr=12322
Text: Sportredaktion, Fotos: Expa/Michael Gruber
