Zukunftsort Kals erhält Vertretung in Wien
Am 13. Juni 2014 eröffnet in Wien das „Kommunalkonsulat“ als ständige Vertretung innovativer Gemeinden aus ganz Österreich, darunter auch die Glocknergemeinde Kals.
Das Kommunalkonsulat, dessen Sitz sich mitten im Wiener Botschaftsviertel befindet, soll als Impulsgeber bzw. Vernetzungsstelle fungieren, an die sich Gemeinden mit verschiedenen Fragestellungen wenden können und in der ein Austausch zu Zukunftsthemen des ländlichen Raumes stattfindet. Veranstaltungen zu kommunalen wie kreativwirtschaftlichen Themen sind geplant, die Zukunftsorte-Gemeinden, ihre Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Organisationen können die Räumlichkeiten auch für Meetings und Präsentationen nutzen. Zudem soll das Kommunalkonsulat eine Anlaufstelle für Menschen sein, die aus ihren Heimatorten in die Bundeshauptstadt gezogen sind, sich ihrer Herkunftsgemeinde aber immer noch verbunden fühlen. „Der Tourismusort Kals am Großglockner wird seine Mitgliedschaft als Zukunftsort, insbesondere das Komunalkonsulat für künstlerische und kulturelle Kontakte zur Bundeshauptstadt nutzen. Wir wollen das Bildungskapital, die Erfahrungen und Ideen von ‚Ausheimischen‘ und Gästen für die Weiterentwicklung unserer Gemeinde in Anspruch nehmen“, meint dazu Klaus Unterweger, Bürgermeister der Glocknergemeinde Kals.
Träger der Einrichtung sind der Verein „Zukunftsorte“, bei dem auch Kals a.G. Mitglied ist, und „Die Landinger“. Initiator Christof Isopp erklärt: „Das Kommunalkonsulat soll ein Ort der Vernetzung für all jene werden, die sich mit innovativen Entwicklungen im ländlichen Raum und deren Verknüpfung mit der Stadt beschäftigen. Es lädt alle Interessierten zum Gedankenaustausch ein. Besonders angesprochen sollen sich jene Menschen fühlen, die als Städter Sehnsucht nach dem Land oder als `Landler` Sehnsucht nach `Urbanität` empfinden.“
Text: Redaktion, Foto: Statistik Austria
