„Wem schadets, wenn Bergretter im NP üben?“
Diese Frage stellt NR Bgm. Gerald Hauser heute in Richtung der Tiroler Landesregierung. Er unterstützt, wie viele andere auch, die Position der Osttiroler Bergrettung.
Wie berichtet, pochen Osttirols Bergretter aus verständlichen Gründen nach wie vor auf Übungsflüge im Nationalpark, um dort ihre, für die Mitglieder nicht selten sehr gefährlichen Einsätze üben zu können. „Ich habe volles Verständnis für die Position der Bergrettung und für die zu Recht geforderte Gesetzesänderung, um im Nationalpark üben zu können“, erklärt Gerald Hauser, der auch auf seine Landtagsanfrage aus dem Jahre 2012 verweist. Schon damals wurde die Anfrage damit beantwortet, dass für Rettungsübungen keine Ausnahmen von den verbotenen Außenlandungen und Außenabflügen im Nationalpark vorgesehen seien. Es sei unbegreiflich, so Hauser, dass sich die Landesregierung bzw. Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe weigere, das Gesetz entsprechend zu ändern. „Wer erleidet einen Schaden, wenn Bergretter im Nationalpark üben?“, fragt sich der FPÖ-Politiker, der keinen Schaden, sondern nur einen Nutzen sieht: Die Bergretter könnten im Ernstfall bergen und retten! Ohne Übungen bestehe bei Einsätzen ein großes Risiko für die Bergretter, die ihr Leben riskieren. Die Politik sei wiederholt auf den Missstand hingewiesen worden, habe aber nichts getan, was bedauerlich sei.
Text: Politikredaktion, Foto: Oblasser

