VP nimmt Gespräche mit TVBO wegen Bad auf
Der Lienzer Vize-Bgm. Meinhard Pargger teilt mit, dass die VP-Fraktion selbst Gespräche mit dem Tourismusverband wegen Förderungen für das Dolomitenbad aufnimmt.
„Die Aussage von Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, dass die Stadt Lienz kein Geld vom Tourismusverband für die Finanzierung des Schwimmbades braucht, ist unverantwortlich“, teilt der Lienzer VP-Vizebürgermeister Meinhard Pargger in einer Aussendung mit. Der Lienzer Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 5. Feber 2013 die Sanierung des Dolomitenbades beschlossen. Mit den elf Stimmen der ÖVP-Fraktion wurde außerdem für das Mitplanen einer Kletterhalle gestimmt. Diskussionen hatte es bei der Sitzung wegen des Lukrierens von Fördergeldern gegeben.
„Seit der Fusion zum Tourismusverband Osttirol zahlen Betriebe im Lienzer Talboden jährlich gut 300.000 Euro mehr an Tourismusabgabe. Es kann nicht sein, dass der Großteil der Gelder im Talboden aufgebracht wird und in der Region keine Infrastruktur mehr finanziert wird“, schreibt Pargger in der Aussendung. Die Lienzer Volkspartei werde nun selbst aktiv werden und mit dem Tourismusverband Osttirol Gespräche wegen Fördergeldern für die Badsanierung aufnehmen. „Die Bürgermeisterin darf und kann aufgrund ihrer persönlichen gestörten Gesprächsbasis zu TVB-Verantwortlichen nicht die Stadt in Geiselhaft nehmen“, so Pargger abschließend.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Sulzenbacher, Tiroler Volkspartei
