VP Lienz präsentierte erste Gemeinderats-Kandidaten
Die ersten sieben KandidatInnen ihrer Gemeinderats-Liste präsentierte die VP Lienz am 22. Oktober – Vize-Bgm. Meinhard Pargger ist an der Spitze und Bgm.-Kandidat.
„Wir wollen auch in Zukunft die Entwicklung der Stadt wesentlich mitprägen und präsentieren deshalb heute die ersten sieben KandidatInnen unserer Gemeinderats-Liste für die Wahl am 28. Februar 2016 – eine Mischung aus erfahrenen Gemeinderäten und neuen Kräften mit viel Energie“, leitete Vize-Bgm. und Spitzenkandidat Meinhard Pargger die Präsentation der VP-Liste am Donnerstag, 22. Oktober 2015, auf der Terrasse des Grandhotels ein. Die Personalpolitik der Stadt, die er seit 12 Jahren leitet, die Vereine, die Großveranstaltungen und die Daseinsvorsorge im medizinischen und pflegerischen Bereich lägen ihm besonders am Herzen.
Meinhard Pargger: „Unser Ziel ist es, den Stand von elf Mandaten zu halten und weiterhin die mit Abstand stärkste Kraft im Lienzer Gemeinderat zu sein.“
An der zweiten Stelle der Liste findet sich Vize-Bgm. DI Stephan Tagger. Als Profi in allen Bau- und Raumordnungsangelegenheiten wurde er vorgestellt. „Die Lösung von Verkehrsfragen und weitere Verkehrsberuhigungsmaßnahmen sind für mich mitunter die größten Herausforderungen, die uns in der nächsten Periode beschäftigen werden. An dritter Stelle und neu im Team ist MMag. Hildegard Goller. Sie leitet hauptberuflich das Aufbauwerk auf Schloss Lengberg in Nikolsdorf und engagiert sich ehrenamtlich beim Roten Kreuz und im Behindertenbeirat der Stadt. „Ich sehe die Politik als gestalterische Aufgabe. Ich will als Gemeinderätin die gesellschaftliche Entwicklung ganz genau beobachten und meinen Beitrag für eine positive Stimmung leisten“, erklärte Goller.
Vize-Bgm. DI Stephan Tagger: „Obwohl wir das Bürgermeisteramt verloren haben, sahen wir uns nie in der Oppositions-Rolle. Für uns stehen weiterhin die Projekte im Vordergrund. Wir wollen auch in Zukunft Verantwortung übernehmen und stehen dafür gerade.“
Stadtrat Christian Zanon ist auf der vierten Stelle der Liste zu finden. Er bezeichnete sich selber als politisches „Urgestein“ im Lienzer Gemeinderat. „Seit 28 Jahren bin ich in dieser Stadt Unternehmer und deshalb ganz intensiv auch mit der Entwicklung zu einer modernen Tourismus- und Einkaufsstadt mit hoher Lebensqualität verbunden“, so Zanon. Meinhard Pargger hob besonders seine Leistungen für die Rosengasse, den Johannesplatz und die Messinggasse sowie den Zu- und Umbau des Dolomitenbades hervor.
MMag. Hildergard Goller: „Ich habe 2003 im Aufbauwerk zu arbeiten begonnen – unter ganz anderen Bedingungen als heute. Inzwischen bekommen wir aus ganz Österreich Besuch, und Menschen schauen sich an, was aus der Einrichtung geworden ist.“
An der fünften Stelle kandidiert Mag. Michaela Steiner. Sie ist Pädagogin an der NMS Egger Lienz. „Eine zeitgemäße Infrastruktur für die Bildung ist mir ein großes Anliegen. Deshalb ist die Sanierung bzw. der Neubau der Schule Nord ein absolutes Muss“, so Steiner. Mag. Verena Remler – die Sechstgereihte – habe laut Meinhard Pargger als Leiterin des Gesundheits- und Sozialsprengels jeden Tag Einblick in die Lebenssituationen älterer Menschen und als Vorsitzende des Kulturausschusses eine Vielzahl hochkarätiger Ausstellungen auf Schloss Bruck gebracht. Mit Dr. Christian Steininger (7. Listenplatz) verfüge die Lienzer Volkspartei über einen ausgezeichneten Juristen, der Antwort auf alle Rechtsfragen geben könne. Neben den Kulturschaffenden liege ihm das Tiroler Photoarchiv besonders am Herzen.
Christian Zanon: „Vieles ist in der Lienzer Politik in den letzten Jahren auch nicht gut gelaufen. Ich denke da an das Kaufhaus Lienz. Wir müssen lernen, über Parteigrenzen hinweg zu denken.“
„Es gibt weitere hochqualifizierte Menschen, die auf unserer Liste kandidieren und die wir in nächster Zeit vorstellen werden. Auch Charly Kashofer findet sich wieder auf der Liste und selbstverständlich jemand aus dem landwirtschaftlichen Bereich“, berichtete Meinhard Pargger. Angesprochen auf seine Kandidatur als Bürgermeister sagte er abschließend: „Bürgermeister der Stadt Lienz zu sein, ist die schönste Aufgabe, die ich mir vorstellen kann. Selbstverständlich kandidiere ich, aber es wird ein schwieriges Unterfangen werden, die amtierende Bürgermeisterin Elisabeth Blanik abzulösen.“
Text: Raimund Mühlburger, Fotos: Osttirol heute/Mühlburger


