LA Martin Mayerl (ÖVP): „Osttirol darf nicht von Bahnverbindung abgehängt werden!“

Die geplante Zugverbindung von Wien nach Lienz frühmorgens um 5.00 Uhr bzw. spätabends um 22.40 Uhr soll vorerst in Greifenburg starten bzw. enden. LA Bgm. Martin Mayerl kritisiert diese Vorgangsweise der ÖBB massiv.

„Die Osttirolerinnen und Osttiroler haben ein Recht auf eine direkte Bahnverbindung nach Wien. Es ist für mich schlichtweg inakzeptabel, dass die ÖBB mit fadenscheinigen Ausreden wie angeblichen Personalproblemen die wichtige Tagesrandverbindung schon in Kärnten enden lassen will“, kritisiert der Osttiroler Landtagsabgeordnete Martin Mayerl (ÖVP) die geplanten Einschränkungen bei der Bahn.

Gerade in einem Randbezirk wie Osttirol sei die direkte Anbindung an die Bundeshauptstadt ein entscheidender Standortfaktor – für die Wirtschaft genauso wie für den Tourismus und die Menschen vor Ort, die auf die Bahn angewiesen sind.

„Es kann nicht sein, dass Osttirol immer wieder das Nachsehen hat, während anderswo selbstverständlich Direktverbindungen bestehen. Die ÖBB ist gefordert, Lösungen zu finden und keine Ausreden. Die Bevölkerung in Osttirol hat sich volle Verbindungen verdient – keine halben Sachen“, so Mayerl, der sich durch die bevorstehende Eröffnung des Koralmtunnels für Osttirol weitere Perspektiven in Hinblick auf die Bahnverbindungen in Richtung Graz und Wien erhofft.

Die ÖBB verweisen auf die Fahrplanpräsentation am 16. September. Erst mit dem Winterfahrplan stehe fest, wie der Zug geführt wird.

 

Text: Redaktion, Foto: VP Tirol

18. August 2025 um