Von Kartitsch bis Tristach: Ergebnisse des Wahltages

Was haben Iselsberg-Stronach, Heinfels, Kartitsch, Schlaiten oder Oberlienz gemeinsam? In diesen Gemeinden gaben heute weniger als 80 Prozent der WählerInnen ihre Stimme ab.

Keine große Überraschung gab es bei der Bürgermeisterwahl in Iselsberg-Stronach, schließlich stand mit Thomas Tschapeller nur ein Bürgermeisterkandidat zur Auswahl. Mit seiner Liste „Für Iselsberg und Stronach“ holte sich Tschapeller sieben Mandate und insgesamt 61,19 Prozent der Stimmen. Die neue Liste „Neuer Schwung für unsern Berg“ erzielte vier Gemeinderatsmandate. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,22 Prozent.

Auch in Kartitsch stellte sich nur eine Liste dem Votum des Wahlvolkes, was auch in der relativ geringen Wahlbeteiligung von 67,47 Prozent zum Ausdruck kam. 426 Kartitscherinnen und Kartitscher wählten die „Gemeinschaftsliste Kartitsch“, 390 schenkten Bürgermeister Josef Außerlechner das Vertrauen.

In Heinfels gingen heute 643 von insgesamt 829 Wahlberechtigten zur Wahl, was gleichbedeutend mit einer Wahlbeteiligung von 77,56 Prozent ist. Bürgermeister Ing. Georg Hofmann konnte 402 von 643 abgegebenen Stimmen für sich verbuchen. 37 Prozent der abgegebenen Stimmen bei der Bürgermeister-Direktwahl waren ungültig. Mit acht Mandaten ist künftig die Liste „Für Heinfels“ im Gemeinderat vertreten. Ihnen gegenüber sitzen fünf Mandatare der „Gemeinschaftsliste Heinfels“.

In Schlaiten heißt der „alte“ und neue Bürgermeister Ludwig Pedarnig. Er stellte sich als einziger der Wahl zum Bürgermeister. 233 von 406 Wahlberechtigten gaben ihm ihre Stimme. Die „Heimatliste Schlaiten“ erreichte 277 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei „nur“ 72,66 Prozent. Bei der Gemeinderatswahl wählten 6,10 Prozent und bei der Bürgermeister-Direktwahl 21,02 Prozent der WählerInnen ungültig.

In Strassen trat Franz Webhofer als einziger Kandidat für das Bürgermeisteramt an. Neben seiner Bürgermeisterliste kämpften zwei weitere Gruppierungen um Stimmen. Überraschend holte sich die Liste der „Jungen Aktiven“ mit sechs Mandaten die absolute Mehrheit im Gemeinderat. Franz Webhofer muss damit ohne Mehrheit „regieren“.

Keine Mehrheit im Gemeinderat hat künftig auch der Oberlienzer Bürgermeister Martin Huber. Mit seiner Liste „Miteinander – Liste des Bürgermeisters für Oberlienz-Oberdrum-Glanz“ konnte er sich 48,85 Prozent der Stimmen und damit 6 Mandate sichern. 4 Mandate gingen an die „Gemeinschaftsliste Oberlienz, Oberdrum, Glanz“ und 3 an die Liste „Für Oberlienz“. Nur 77,88 Prozent der Oberlienzerinnen und Oberlienzer machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch.

Deutliches Ergebnis und eine gute Wahlbeteiligung hingegen in Tristach: In der Talbodengemeinde kann Bürgermeister Mag. Markus Einhauer 628 Stimmen erzielen und wird somit mit mehr als 75 Prozent klar im Amt bestätigt. Auf Einhauers Mitbewerber Walter Unterluggauer entfielen nur 209 Stimmen. Mit neun Mandaten hält die Bürgermeisterliste die Mehrheit im Gemeinderat, das „Top Team Tristach“ kommt auf 32,51 Prozent oder 4 Mandate.

Text: E. Hilgartner, Foto: Fotolia

28. Februar 2016 um