Tiroler Mobilitätssterne für Osttiroler Gemeinden

Gleich sechs Gemeinden aus dem Bezirk Lienz sind heuer vom Land Tirol mit Mobilitätssternen für ihre vorbildlichen Maßnahmen in der Verkehrspolitik ausgezeichnet worden.

Vor kurzem war es soweit: Ähnlich der Sterne-Auszeichnung in der Gastronomie wurden die Tiroler Gemeinden vom Land für außerordentliche Leistungen in der kommunalen Verkehrspolitik mit Mobilitätssternen gewürdigt. LH-Stvin. Ingrid Felipe nahm die Verleihung im Innsbrucker Landhaus vor und lobte „die vielen innovativen Verkehrsinitiativen und das große Engagement der Kommunen“. Für die Mobilitätslandesrätin zeigen diese, „dass ein Umdenken stattfindet. Die Gemeinden setzen nicht nur auf Infrastrukturmaßnahmen, sondern sie beziehen auch intensiv die Bevölkerung mit ein. Das ist wichtig, denn nur gemeinsam kann ein Wandel hin zu umweltfreundlichem Mobilitätsverhalten gelingen.“

Die Mobilitätssterne werden alle zwei Jahre auf Grundlage eines ausführlichen Kriterienkatalogs von einer hochkarätigen Jury vergeben. Zwei Mobilitätssterne gingen im Bezirk Lienz an die Gemeinde Assling, die erstmals an dem Gemeindewettbewerb teilgenommen hatte. Der Rufbus „Assling mobil“ und die Kooperation der Gemeinde mit Wirtschaftsbetrieben und Vereinen beeindruckten die Jury. Zwei Sterne erhielt auch die Gemeinde Dölsach, unter anderem für die Verkehrsberuhigung durch die Tempo-30-Zone im Ortsgebiet Stribach sowie für den Ausbau der Infrastruktur für den Rad- und Fußverkehr. Ihr Engagement fortgesetzt haben auch die Deferegger Gemeinden Hopfgarten, St. Veit und St. Jakob, die seit dem Start des innovativen Ruftaxis DefMobil umweltfreundliche Verkehrspolitik in ihren Gemeinden auf die Tagesordnung gesetzt haben. Aktiv zeigt sich auch das Villgratental mit einer ersten Untersuchung zu einem Rufbussystem und der Erneuerung von Haltestellen, unter anderem auch durch Bike & Ride.

Text: Redaktion, Foto: Energie Tirol

24. Januar 2014 um