Lienz: Bgm. Blanik berichtete von Stadtrat-Sitzung
Kostensteigerungen in den verschiedensten Bereichen waren vor allem Themen bei der Sitzung des Lienzer Stadtrates am 24. September 2014.
Die Lienzer Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik berichtete bei einem Pressegespräch in ihrem Büro in der Liebburg von den wichtigsten Themen der Stadtrat-Sitzung vom 24. September 2014:
Jugendzentrum – Skaterpark
Die Stadt Lienz hat mit Obmann Stefan Schrott und Wolfgang Walder vom Jugendzentrum Lienz über die Beaufsichtigung des Skaterparks während der Öffnungszeiten des Jugendzentrums gesprochen. „Für den Skaterpark gelten die gleichen Regeln wie für das Jugendzentrum (Alkoholverbot etc.). Stefan Schrott und Wolfgang Walder haben sich bereit erklärt, die Beaufsichtigung des Skaterparks während der Öffnungszeiten des Jugendzentrums zu übernehmen und die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren“, so Elisabeth Blanik. Außerhalb der Öffnungszeiten des Jugendzentrums gelten für den Skaterpark die Regelungen für öffentliche Plätze.
Zu- und Umbau Dolomitenbad
Die Angebote aufgrund der Generalunternehmerausschreibung wurden gelegt. Es hat bereits zwei Verhandlungsrunden mit den Firmen, die ein Angebot gelegt haben, gegeben. „In der Gemeinderats-Sitzung vom November erfolgt die Vergabe“, erklärte die Bürgermeisterin.
Sanierung Schloss Bruck
Im Bereich der so genannten Zinnen besteht das Problem, dass bei Starkregenereignissen Wasser in den Turm eindringt. „Das Mauerwerk und das Holz im Inneren wird dadurch immer mehr in Mitleidenschaft gezogen“, so Blanik. Der Stadtrat hat darüber beraten, und man ist zum Schluss gekommen, dass eine Verglasung im Bereich der Zinnen die beste Lösung darstellt.
Osttiroler Kinderbetreuungszentrum
Die Finanzierung der Einrichtung wird immer schwieriger. Die Kostensätze für die Gemeinden werden deswegen erhöht. Das allgemeine Grundpauschale (Sockelbetrag pro Einwohner) wird von 2,40 auf 2,90 Euro erhöht, das Pauschale pro Betreuungsstunde von 0,5 auf 0,70 Euro. Für das 2. Quartal 2014 ergibt sich unter Einrechnung dieser Kostensteigerung für die Stadt Lienz ein Beitrag von ca. 19.000 Euro für das Osttiroler Kinderbetreuungszentrum, davor waren es rund 15.500 Euro. Aufgerechnet auf das Jahr ergeben sich somit in Zukunft etwa 76.000 Euro und eine Erhöhung des jährlichen Beitrages von 14.000 Euro für die Stadt Lienz.
Beitrag für das Regionsmanagement Osttirol (RMO)
Die Beiträge der Gemeinden für das Regionsmanagement Osttirol werden erhöht. In der Förderperiode 2007 bis 2013 betrug der Satz 1,45 Euro pro Einwohner. Mit der neuen Periode wird dieser Satz auf 1,75 Euro erhöht. Bisher zahlte die Stadt Lienz für das RMO einen jährlichen Beitrag von rund 17.000 Euro, in Hinkunft werden es etwa 20.600 Euro sein, also 3.600 Euro mehr. „Wir haben aufgrund dieser Erhöhung prüfen lassen, welche Projekte für die Stadt Lienz gefördert wurden“, so Blanik. In der Stadt Lienz würde das Stadtmarketing derzeit vieles an Planungsarbeiten für Projekte abdecken. Für alle anderen Osttiroler Gemeinden würde diese Aufgaben das RMO übernehmen.
Stadt- und Bäderbus
Aufgrund des schlechten Wetters sei der Bäderbus im heurigen Sommer bereits mit 24. August eingestellt worden. Die Firma Bundschuh habe deswegen anstatt der veranschlagten 53.600 Euro netto nur 46.300 Euro verrechnet. „Damit ergibt sich eine erfreuliche Kostenersparnis von 7.300 Euro“, so Blanik.
Städtische Wohnungen
Für die Sanierung der städtischen Wohnungen wurden für das heurige Jahr 80.000 Euro budgetiert. Bis jetzt kosteten aber fünf General- und einige Teilsanierungen 87.000 Euro. „Es stehen heuer aber noch drei Generalsanierungen und mehrere Teilsanierungen an, dafür werden wir noch rund 75.000 Euro brauchen“, rechnete die Bürgermeisterin vor. Die Stadt Lienz muss also für die Sanierung der städtischen Wohnungen im Jahr 2014 ungefähr das Doppelte des veranschlagten Betrages ausgeben.
Sanierung Schulzentrum Nord
Die Fenster im Schulzentrum Nord sind nicht mehr reparierbar und müssen getauscht werden. „Die Tischlerei Mayr aus Strassen wird die Fenster erneuern und die Firma Hella die Jalousien. Zusammen kosten diese Maßnahmen 7.668 Euro, die wir außerplanmäßig ausgegeben müssen. Außerdem wird ein Angebot für die Erneuerung der Elektroleitungen im Schulzentrum Nord eingeholt“, so Blanik.
Text: Raimund Mühlburger, Foto: Brunner Images
