Neuigkeiten vom Lienzer Stadtrat

Routinemäßig berichtete die Lienzer Bürgermeisterin LA DI Elisabeth Blanik über die letzte Sitzung des Stadtrates – hier die wichtigsten Punkte.

Die aktuelle Stadtrat-Sitzung fand am Dienstag, 19. Mai 2015, statt. Bei einem Pressetermin berichtete Bgm. Elisabeth Blanik über die wichtigsten Themen und Beschlüsse:

1. Um- und Zubau Dolomitenbad

Mit dem Architekten DI Hans Peter Machné werden regelmäßig notwendige Anpassungen diskutiert. Diesmal wurde beispielsweise über die Gestaltung des Durchganges zum Freibad beraten. Auch über die Ausstattung der Sauna wurde diskutiert. Im Dampfbad darf beispielsweise laut Hygienevorschriften kein Naturstein verwendet werden. Vorgesehen war Stein von der Firma Lauster. Die Vorschriften – sie geltend anscheinend nur in Tirol – werden noch einmal überprüft.

Eine Steuerungsgruppe wurde eingerichtet, die künftig Vorschläge über die Betriebsform etc. erarbeiten soll. Fest steht, dass der Betrieb des Bades und der Sauna weiterhin über eine Abteilung der Stadt erfolgt und nicht beispielsweise in Form einer eigenen Gesellschaft. Die Gründung einer Gesellschaft sei zu aufwändig und bringe kaum Vorteile, weil die Verantwortung für das öffentliche Bade ohnehin bei der Stadtgemeinde bleibe. Bei „Auslagerungen“ sei man in Lienz sehr zurückhaltend, das werde auch in Zukunft so bleiben. Die Verpachtung des Restaurants wird ausgeschrieben.

2. Gemeinsames Schulgebäude Lienz Nord

Laut Bürgermeisterin werde die Sanierung dieses Gebäudes in der nächsten Gemeinderats-Periode oberste Priorität haben. Elektroleitungen wurden bereits erneuert, und in einem Elektroanlagenbuch wurden die Bestände festgehalten. Die Erneuerung des Blitzschutzes mit Kosten von ca. 7.800 Euro sowie der Asphaltdecke im Schulhof (ca. 10.000 Euro) wurden als sofort fällige Maßnahmen beschlossen.

3. „Möblierung“ der Innenstadt

20 Blumentröge werden in der Messinggasse aufgestellt. Es sind Tröge von der Art, wie es sie in der Rosengasse schon gibt. Die Kosten für die Blumentröge der Firma Horst Idl belaufen sich auf rund 8.200 Euro. Nach Abzug diverser Kostenbeteiligungen verbleiben für die Stadt ca. 5.800 Euro. Zusätzlich werden für die Innenstadt elf Stück größere Müllbehälter – wie es sie ebenfalls schon gibt – angeschafft. Sie kosten rund 13.900 Euro.

4. Kindergarten Eichholz – Zusätzlicher Gruppenraum

Es gibt für den Ganzjahres-/Ganztageskindergarten Eichholz laut Bürgermeisterin großes Interesse und viele neue Anmeldungen. Die Terrasse sei schon von Beginn an als Reserve für einen Gruppenraum vorgesehen gewesen. Der zusätzliche Gruppenraum wird jetzt eingerichtet. Die Firma Greiderer wird mit der Ausführung beauftragt. Der Raum soll den Kindern bereits mit Beginn des nächsten Kindergartenjahres im September 2015 zur Verfügung stehen.

5. Objekt für Bergrettung und Wildwasserpark in der Pfister

Auf dem von der Stadt zur Verfügung gestellten Baugrund werden die Bergrettung und Armin Prem (Wildwasserpark) ein gemeinsames Gebäude errichten. Die Bürgermeisterin sprach von einer sauberen Lösung mit einheitlicher Optik, obwohl die beiden Gebäudeteile – u.a. wegen Förderungsrichtlinien – streng getrennt werden müssen. Während die Unterbringung der Bergrettung auch eine Aufgabe der Stadt ist, wird mit dem Betreiber des Wildwasserparks ein Pachtvertrag abgeschlossen werden.

6. Dolomitenstadion – Sanierungsmaßnahmen

Die Haustechnik muss generalsaniert werden. Das ist auch deswegen notwendig, weil das Dolomitenstadion gemeinsam mit dem neuen Dolomitenbad an die Fernwärme angeschlossen ist bzw. wird. Die Generalsanierung der Haustechnik (Leitungen, Installationen für Wasser und Lüftung etc.) beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Der große Fußballplatz wird um rund 12.000 Euro neu eingesandet.

7. Stellplätze Tiefgarage Stegergarten

In der Tiefgarage Stegergarten sind noch 16 Stellplätze frei, die der Stadt gehören. Sie werden für 65 Euro (exkl. Betriebskosten) pro Platz und Monat öffentlich angeboten.

Text: Raimund Mühlburger, Foto: Osttirol heute/Rogger

 

 

20. Mai 2015 um