Stadt Lienz lud zur Landesfachtagung der Tiroler Standesbeamten

Über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten am 8. und 9. April die 14. Landesfachtagung der Tiroler Standesbeamtinnen und Standesbeamten im Institut für Gesundheitsbildung (IGB) in Lienz.

Groß war das Teilnehmerfeld bei der 14. Landesfachtagung der Tiroler Standesbeamtinnen und Standesbeamten, zu der die Verbandsobfrau des Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverbandes Lienz, Bgm. LA Elisabeth Blanik, am 8. und 9. April im Institut für Gesundheitsbildung in Lienz begrüßen durfte.

Neben Vertretern des zuständigen Bundesministeriums für Inneres waren auch Vertreter des Bundesamtes für Fremdenwesen und Asyl sowie des Landes Tirol anwesend, die in Fachvorträgen über Neuerungen im komplexen Personenstandswesen informierten. Dabei zeigte sich, dass das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl ein wichtiger Partner der Standesämter geworden ist. Die große Migrationsbewegung der vergangenen Jahre bescherte den Standesämtern nämlich ein weiteres großes und komplexes Aufgabenfeld.

 

 

In ihren Begrüßungsworten betonte Elisabeth Blanik, dass die Mischung aus Fachkompetenz, dem direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern zu den unterschiedlichsten Anlässen und die ständig wechselnden Emotionen von den Standesbeamtinnen und Standesbeamten ein hohes Maß an Empathie erfordere. „Hier sind Gewissenhaftigkeit, genaues Arbeiten, ein gutes Gespür für Menschen und große Flexibilität erforderlich“, hob Blanik hervor.

Standesämter seien die Visitenkarten und Aushängeschilder der Gemeinden. „Dieses Amt begleitet jeden Bürger von der Geburt bis zum Tod. Die Standesbeamten stehen immer im Fokus des Geschehens und üben ihren Beruf in einer sehr exponierten Stelle der Verwaltung aus“, so die gastgebende Verbandsobfrau.

Beim gemeinsamen Abendessen im Altstadthotel Eck tauschte man Erfahrungen aus, ehe es am 2. Tag der Veranstaltung mit diversen Themen weiterging. Zum Abschluss waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass die 14. Landesfachtagung ein voller Erfolg und die Organisation durch das Standesamt Lienz unter der Leitung von Sabine Istenich vorbildlich war.

 

Text: Redaktion, Fotos: Stadt Lienz

15. April 2025 um